NEWS-TICKER +++ Die naechsten Spiele: SG LVB Leipzig - MSG I, Samstag (06.) um 19 Uhr +++ NEWS-TICKER

weibl. E-Jugend: letztes Qualifikationsspiel

Am Ende fehlte leider die Kraft

Am Sonntag den 14.05.17 hatte die weibl. E-Jugend ihr letztes Qualifikationsspiel. Eines war klar, die Mannschaft wollte natürlich vor heimischen Publikum den TV Schaafheim bezwingen, In der ersten Spielhälfte konnte sich keine Mannschaft richtig absetzten. Zwar führte man die ganze Halbzeit, aber die Mädels von Schaafheim konnten immer bis auf ein Tor heran kommen. Nach 20 Minuten stand es 8:7.
Schaafheim hatte den besseren Start in die zweite Hälfte. Unterstützt von einigen Fehlern im Spielaufbau lies der Ausgleich nicht lange auf sich warten. Zwar konnte man das ein oder andere mal mit einem Tor heran kommen, doch gegen Ende fehlte einfach die Kraft für eine erneute Führung bzw. den Sieg. Mit einem 13:15 musste sich das Team geschlagen geben.

Trotz der Niederlage sah man eine junge Mannschaft die immer weiter zusammen wächst. Es wurde jede Spielerin eingesetzt und zusammen als Team gespielt. Wenn dieser Zusammenhalt bleibt wird man noch einige schöne Spiele und auch Siege dieser Mannschaft sehen und lesen.

Es spielten: Sanya Keller, Marina Kostyra, Emily Peter, Sarah Marie Kringel, Mona Ehlert, Lilli Bickelhaupt, Johanna Mager, Lea Schneider, Lara van der Molen, Clara Maser, Anna Bernius

Abschluss mit Stolz und etwas Wehmut

Dritte Bundesliga 08.05.2017

 

Von Bernd Kalkhof/ Darmstädter Echo

HANDBALL Drittligist MSG Bieberau/Modau schickt SG Leipzig mit tadelloser Abschiedsvorstellung in die Relegation

LEIPZIG - Lange Gesichter machten am Samstagabend nur die Handballer der SG Leipzig. Sie müssen nach der 26:28 (10:10)-Niederlage in die Verlängerung, um über ein Relegationsspiel die Dritte Liga zu halten. Entspannter ging es bei den Gästen aus Südhessen zu: Sie hatten mit einer tadellosen Vorstellung passend Abschied von einer langen und durchaus erfolgreichen Saison gefeiert. Mit 37:23 Punkten belegen die Falken den fünften Tabellenrang.

 

„Ich bin sehr zufrieden. Die vier Mannschaften, die vor uns stehen, verfügen allesamt über enorme Qualität. Dresden und Hildesheim waren sowieso eine Klasse für sich“, zog Ralf Ludwig Bilanz. „Wir haben uns da eingereiht, wo wir hingehören. Da gab es mal überragende Leistungen und eben auch mal schwächere Vorstellungen“, sagte der Trainer mit Blick auf die furiosen Erfolge gegen Springe und Hildesheim sowie die Pleiten gegen Bad Neustadt und Coburg. In Leipzig konnte der mittlerweile doch recht kleine Kader wieder mit Einsatzwillen und gutem Offensivspiel punkten. Auch die Defensive überzeugte, obwohl mit Till Buschmann und Lucas Lorenz wichtige Säulen fehlten. Leipzig kämpfte verbissen und hatte mit Sascha Meiner (9/6) und Timo Löser (5) treffsichere Spieler. So wogte der Vergleich lange hin und her.

 

Die MSG konnte sich seit Längerem mal wieder auf die Wurfkraft von Daniel Zele verlassen, der mit dem HC Dresden in die Zweite Liga geht. Auch Benedikt Seeger und Kris Jost setzten immer wieder Nadelstiche, wenn Leipzig in Führung war. In der 49. Minute stand es 17:21 aus Sicht der Odenwälder. Doch während den Sachsen die Kräfte ausgingen, konnten die Gäste noch eine Schippe drauf legen. Michael Malik, Benjamin von Stein und Kris Jost sorgten für den Ausgleich zum 21:21, ehe Seeger mit zwei Treffern die Weichen auf Sieg stellte.

 

„So stelle ich mir einen ordentlichen Abschied vor“, sagte Ludwig mit ein wenig Wehmut. Nach 15 Jahren an der Seitenlinie der TGB Darmstadt, des TV Groß-Umstadt, der SG Wallau und der MSG ist vorläufig Schluss für den Trainer. Der Bauingenieur, beruflich stark beansprucht, nimmt eine Auszeit. „Ich habe noch keine Ahnung, wann und wo es weitergeht. Ich freue mich aber auch riesig auf diesen Sommer ohne irgendeine Vorbereitung“, verrät der zweifache Familienvater, der mittlerweile in Seeheim lebt. Neben Ludwig gehen bekanntermaßen viele weitere Leistungsträger. Dem neuen Kader kann der ehemalige Rückraumspieler viel Positives abgewinnen. „Man hat eine gute Mannschaft zusammengestellt. Der Weg, nun mehr auf junge, hungrige Leute zu setzen, ist richtig und interessant“.

MSG Groß-Bieberau: Juzbasic und Khan (im Tor), Seeger 4, Jost 5, Malik 6/4, Zele 6, Weber 2, Kossler 2, von Stein 2, Büttner 1, Göttmann und Lebherz, Zeitstrafen: 1/3, Siebenmeter: 8/6 und 4/4, Zuschauer: 400.

Die MSG II siegt zum Saisonabschluss

MSG II - SG Arheilgen

Zum letzten Spiel der Saison empfing die MSG 2 den sicheren Absteiger aus Arheilgen.
Auch wenn es in dem Spiel um "nichts" mehr ging, wollen sich die Jungs mit einem Heimsieg aus der Landesligagsaison 2016/17 verabschieden.
Über eine konzentrierte Abwehr konnten einfache Bälle erobert und in Tempogegenstöße umgewandelt werden. Im laufe der ersten Halbzeit setzte man sich so kontinuierlich ab und konnte mit einer 15:7 Führung in die Kabine gehen.
Scheinbar wurde das Spiel schon vorzeitig gewonnen und man verschlief den Beginn der zweiten Halbzeit komplett. Binnen 10 Minuten holte DIe Mannschaft aus Arheilgen Tor um Tor auf, sodass der Vorsprung nur noch zwei Tore betrug.
Nach einer Auszeit vom scheidenden Trainer Manu Silvestri besannen sich seine Spieler und holten einen am Ende ungefährdeten 30:23 erfolg und verabschiedeten sich erfolgreich bei Ihren Fans.


Es spielten: Trümmer, Mager, Arnold 11, Tokur 10, Kaczmarek 4, Göbel 2, Lebherz 2, Wagner 1, Schröbel

Ein kläglicher Abschied

Dritte Bundesliga 02.05.2017

 

Von Bernd Kalkhof/ Darmstädter Echo

DRITTE LIGA Bieberau/Modau verliert letztes Heimspiel mit ganz schwacher Trefferquote

Lucas Lorenz  (hier beim Wurf) war einer der wenigen Spieler, die bei der Heimniederlage der MSG Bieberau/Modau eine ansprechende Leistung zeigten. 	Foto: Jürgen Pfliegensdörfer

GROSS-BIEBERAU - Kollektives Versagen bei der MSG Bieberau/Modau. Nach fünf Erfolgen in Serie patzte der Handball-Drittligist gegen den HSC Coburg II. Die 22:28 (12:15)-Niederlage sorgte auch indirekt für den Abstieg der MSG Groß-Umstadt.

 

„Dieses Spiel hatte meine Mannschaft schon vorher gewonnen. Das war reine Kopfsache“, versuchte Ralf Ludwig, den kollektiven Ausfall seines Teams zu erklären. Nach einer langen Siegesserie und der Galavorstellung gegen die HSG Hanau nur eine Woche zuvor waren die Odenwälder am Samstagabend vor enttäuschender Kulisse kaum wiederzuerkennen.

Der Gegner ist zum Siegen verdammt

HSC Coburg II kämpft bei den MSG Falken um den Klassenerhalt / Anwurf zum letzten Heimspiel der Saison am Samstag um 19 Uhr

 

Die vergangene Saison war wegweisend für die den HSC Coburg: 2015/2016 schaffte die erste Mannschaft den Aufstieg in die Handball-Bundesliga, während der zweiten Mannschaft der Sprung in die 3. Handball-Liga gelang.

 

HSC Coburg II

HSC Coburg II (Quelle: hsc2000.de)

 

Nach aller Euphorie ist Coburg in der aktuellen Spielzeit wieder zurück auf dem Boden der Tatsachen: Beide Teams kämpfen um den Klassenerhalt, wobei nur die Reserve tatsächlich noch eine realistische Chance hat, den Abstieg abzuwenden - ein Sieg bei der MSG Groß-Bieberau/Modau wäre also Pflicht.

Sportredakteur Hans-Peter Seubert verstorben

Auch die Handballfamilie der MSG Groß-Bieberau/ Modau bedauert den viel zu frühen Tod des ehemaligen Echo-Sportredakteurs Hans Peter Seubert. Über viele Jahre begleitete er auch die Handballer der MSG Falken und war Gast bei vielen Spielen und Derbys. Mit erst 64 Jahren verlor er den Kampf gegen eine heimtückische Krankheit. Die MSG Falken werden sich gerne an hps, so sein Kürzel im Darmstäder Echo, erinnern. Unser Trost gilt seiner Familie. (pfl)

Abschied mit Leidenschaft

Dritte Bundesliga 24.04.2017

Benedikt Seeger wurde wie viele andere Spieler vor dem letzten Heimspiel für die MSG Bieberau/Modau von Teammanager Georg Gaydoul mit herzlichen Worten und einem Präsent verabschiedet. Der langjährige Leistungsträger bedankte sich noch einmal mit einer herausragenden Leistung und acht Treffern.	 Foto: Jürgen Pfliegensdörfer

 

Von Bernd Kalkhof/ Darmstädter Echo

HANDBALL Bieberau/Modau begeistert gegen Hanau / Seeger und Lorenz im Mittelpunkt

GROSS-BIEBERAU - Emotionaler Abend mit vorzüglichem Tempohandball. 600 Zuschauer bekamen am Freitagabend beim 32:25 (15:9)-Derbyerfolg der MSG Bieberau/Modau gegen die HSG Hanau so einiges geboten. Die Zuschauer wollten nach dem souveränen Erfolg trotz später Stunde gar nicht mehr nach Hause gehen. Viele kleine Gruppen standen noch lange nach dem Spiel im Foyer zusammen, um über die Gegenwart und Zukunft des Drittligisten aus dem Odenwald zu fachsimpeln.

 

Im Mittelpunkt standen die Spieler, die zuvor verabschiedet wurden. Am gefragtesten waren Antreiber Benedikt Seeger und Kreisläufer Lucas Lorenz. Das geniale Duo hatte dem emotionalen Vergleich mit dem Hanauer Jungbrunnen seinen Stempel aufgedrückt. Sie erzielten gemeinsam beinahe die Hälfte aller Bieberauer Tore. Seegers Spielwitz und Routine gab dem großgewachsenen Mittelblock des Liga-Neulings Rätsel auf. „Immer, wenn wir dran waren, haben uns die beiden einen Strich durch die Rechnung gemacht“, sagte Patrick Beer. Hanaus Trainer, der einst das Angriffspiel des TV Groß-Umstadt lenkte, gratulierte dem Kontrahenten zum verdienten Sieg. „So schnell konnten wir gar nicht schauen, da stand es schon 4:12 gegen uns“, sagte Beer mit Blick auf den fulminanten Spielauftakt der MSG.