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Groß-Bieberaus Gegner kann befreit aufspielen - Groß-Umstadt erwartet die HSG Konstanz

Vorbericht zum 20. Spieltag 3. Handball Bundesliga Süd

Quelle: Darmstädter Echo, 15. Februar 2013

 

Die TSG Groß-Bieberau besitzt am Samstag (18 Uhr, Großsporthalle „Im Wesner“) Heimrecht. Mit der HSG Balingen-Weilstetten II wartet eine knifflige Aufgabe auf die Schwarz-Gelben. Die Bundesliga-Reserve der Schwaben hat im Saisonverlauf nicht nur TSG-Spielertrainer Florian Bauer beeindruckt. Die ganze Staffel tat sich schwer gegen das junge Team, das als Tabellenzweiter befreit aufspielen kann. In die eingleisige Zweite Liga können Reserve-Mannschaften nicht aufsteigen, mittlerweile ein psychologischer Vorteil für die schnellen Gäste.


„Diese hoch talentierte Mannschaft spielt eine Riesenrunde. Deshalb können sie hier ohne jeglichen Druck aufspielen“, sagt Bauer. Der TSG-Spielertrainer hat den routinierten Spielmacher Aleksandar Stevic als Hauptaugenmerk für seine 6:0-Defensive ausgemacht. Der Taktgeber wurde dafür verpflichtet, die jungen Mitspieler zu führen. Bisher hat der Serbe diese Aufgabe erfüllt.

Nach zuletzt drei Siegen in Folge ist aber auch das Selbstbewusstsein bei den Odenwäldern groß. Derweil kamen die Planungen für den neuen Kader in den letzten Wochen nicht so recht voran. Am Samstag hofft Manager Georg Gaydoul endlich Vollzug zu melden. Zumindest die Verpflichtung eines Linkshänders aus der Zweiten Liga stehe unmittelbar bevor.


Für den TV Groß-Umstadt zählt am Sonntag (18 Uhr, Heinrich-Klein-Halle) gegen die HSG Konstanz nur ein Sieg. Da ist es egal, wer beim Handball-Drittligisten antritt. Eigentlich müssen die Südhessen alle ihre sieben verbleibenden Heimspiele gewinnen, unabhängig von der Spielstärke des jeweiligen Gegners. Nach drei Niederlagen in Folge ist das Team von Trainer Tim Beckmann auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht.

Die Vereinsregie will alle Register ziehen, um das junge Team zu unterstützen. So wurden Flyer verteilt, in der man die Groß-Umstädter Bevölkerung um Unterstützung bittet. „Die Stimmung im Team ist trotz der letzten Niederlagen erstaunlich gut. Es fehlt jetzt ein Erfolgerlebnis, um aus diesem Tal heraus zu kommen“, sagt der Sportliche Leiter Holger Zindt vor dem Konstanz-Spiel.
Die Gäste scheinen ihre sportliche Krise schon hinter sich zuhaben. In fünf Partien gelang kein Sieg. Selbst das abgeschlagene Schlusslicht TSG Münster konnte am Bodensee punkten. Sechs Punkte Rückstand auf Tabellenführer TSV Friedberg, weitere Ausrutscher können sich die Konstanzer eigentlich nicht erlauben. Zuletzt konnte die Talfahrt immerhin mit dem 31:26-Erfolg gegen Herrenberg gestoppt werden. Dabei erzielte der 23 Jahre alte Distanzwerfer Gerrit Bartsch elf Tore. Die Vorteile im Rückraum liegen bei der HSG, auch wenn der TV Groß-Umstadt alle Leistungsträger zur Verfügung hat.

kaf