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Dritte Bundesliga 16.12.2016

 

Von Bernd Kalkhof/ Darmstädter Echo

HANDBALL Bieberau/Modau will Serie gegen Leipzig fortsetzen / Groß-Umstadt fährt selbstbewusst nach Bad Neustadt

Felix Kossler (am Ball) hat mit Handball-Drittligist MSG Bieberau/Modau den nächsten Sieg im Visier.	 Foto: Jürgen Pfliegensdörfer

 

GROSS-UMSTADT/GROSS-BIEBERAU - Souveränität ist derzeit das Markenzeichen der MSG Bieberau/Modau. Man hat sich in der Spitzengruppe der Dritten Handball-Liga etabliert und ist mit nur fünf Minuspunkten erster Verfolger von Spitzenreiter Hildesheim. Seit acht Spielen sind die Falken ungeschlagen – und diese starke Bilanz soll auch am Samstag (19 Uhr, Großsporthalle „Im Wesner“) ausgebaut werden. Dann empfängt der Tabellendritte den Vierzehnten SG Leipzig.

 

Dass sich die Sachsen auf einem Abstiegsplatz wiederfinden, damit haben sie wohl selber nicht gerechnet. Mit dem ehemaligen Bieberauer Steve Baumgärtel und Linksaußen Sascha Meiner verfügen die Gäste über torgefährliche Individualisten. Regisseur David Heinig zählt zu den Besten der Staffel. Doch so richtig in Tritt gekommen sind die Akteure von Trainer Nils Kühr bisher nicht. Gerade in der Fremde tun sie sich extrem schwer. Alle sieben Auswärtspartien gingen verloren. Die MSG-Regie hat eine Woche vor dem prestigeträchtigen Derby gegen die MSG Groß-Umstadt in der Darmstädter Böllenfalltorhalle (23. Dezember, 19.30 Uhr) zwei Zähler gefordert. Mit fünf Minuspunkten soll es auch in die Rückrunde gehen – ein Ziel, auf das man sich mit der Mannschaft nach dem unnötigen 25:25-Unentschieden bei der HSG Hanau verständigt hat.

Die MSG Groß-Umstadt kann nach dem etwas überraschenden 28:25-Erfolg gegen den TV Großwallstadt etwas durchatmen. Nun gilt es, die kämpferisch einwandfreie Leistung zu wiederholen. Umso wichtiger, da der nächste Gegner, der HSC Bad Neustadt, ein direkter Konkurrent im Abstiegskampf ist. Die Unterfranken haben in der vergangenen Saison ganz vorne mitgespielt und stehen trotz kaum verändertem Kader nun etwas überraschend auf dem vorletzten Tabellenrang. Bad Neustadt steht im Heimspiel am Samstag (19.30 Uhr) also gehörig unter Druck, braucht die Zähler genauso dringend wie die MSG. Die Südhessen hingegen wollen den Rückenwind aus dem Derbysieg mitnehmen. „Der Sieg gegen Großwallstadt war sehr wichtig für uns und unsere Moral. Er hat den Jungs gezeigt, dass sie auch gegen starke Konkurrenten bestehen können. Jetzt wollen wir auch in Bad Neustadt gewinnen“, gibt sich Tim Beckmann gewohnt kämpferisch. Der MSG-Trainer kann auf den kompletten Kader zurückgreifen, auch Distanzwerfer Markus Eisenträger ist wieder fit.