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Dritte Bundesliga 13.01.2017

 

Von Bernd Kalkhof/ Darmstädter Echo

 

Gemeinsames Störmanöver: Die starke Abwehr der MSG Bieberau/Modau war ein Trumpf zum Jahresabschluss beim klaren Derbysieg gegen Groß-Umstadt (am Ball Florian See). Nun wollen die Odenwälder auch gegen Nieder-Roden zupacken. 	Foto: Jürgen Pfliegensdörfer

 

HANDBALL Der Drittliga-Tabellenzweite MSG Groß-Bieberau/Modau erwartet die HSG Nieder-Roden zum Topspiel

 

GROSS-BIEBERAU - Die MSG Bieberau/Modau eilt in der Dritten Handball-Liga Ost von einem Höhepunkt zum nächsten. Nach dem famosen 30:19-Sieg gegen die MSG Groß-Umstadt kurz vor Weihnachten steht nun nach einer dreiwöchigen Pause das nächste Derby auf dem Programm. Bereits an diesem Freitag (19.30 Uhr, Großsporthalle „Im Wesner“) empfangen die Odenwälder die HSG Nieder-Roden. Es ist nicht nur ein Vergleich mit regionaler Brisanz, sondern auch ein Treffen zweier Top-Mannschaften der Staffel. Der Zweite erwartet den Fünften.

 

Schon das Hinspiel, das die MSG 30:29 gewann, war an Spannung und Dramatik kaum zu überbieten. Rückraumspieler Michael Malik, der erst 23 Jahre alt ist, aber schon sechs Jahre in der ersten MSG-Mannschaft spielt, erinnert sich gerne an den packenden Vergleich. „Da haben wirklich Kleinigkeiten entschieden, das erwarte ich auch von diesem Spiel“, sagt Malik.

 

 

Nieder-Roden startete famos in die Spielzeit, hatte im November aber eine kleine Schwächephase zu verkraften. Doch spätestens nach der blamablen 23:31-Heimniederlage gegen den Drittletzten HSC Bad Neustadt läuft es wieder besser bei den Rodgauern. Die Mannschaft verfügt auch in der Breite über enorme Qualität, besonders seit der mit Doppelspielrecht ausgestattete Distanzwerfer Jonas Müller (HSG Wetzlar) mitspielt. Alleine schon deshalb sieht Malik sein Team nicht in der Favoritenrolle. „Nach der dreiwöchigen Pause wird es für beide Mannschaften schwer. Es gilt, die Form so schnell wie möglich auf das Parkett zu bringen. Das ist ein 50:50-Spiel“, glaubt der Rückraumspieler.

Malik, der nach seiner Ausbildung nun Betriebswirtschaft studiert, hat sich nach langer Verletzung wieder in den Kader zurückgekämpft. Im November 2015 fiel der Abwehrspezialist mit einer Patellasehnenverletzung elf Monate aus. Erst jetzt ist das MSG-Eigengewächs zu alter Form zurückgekehrt. Er spricht von einer guten Stimmung im Team und einer Menge Selbstvertrauen.