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Dritte Bundesliga 06.02.2017/ Darmstädter Echo

 

HANDBALL Nach klarer Führung in Hannover kassiert der Drittligist den späten Ausgleich zum 32:32

HANNOVER/GROSS-BIEBERAU - (kaf). Handball-Drittligist MSG Bieberau/Modau sucht beim HSV Hannover lange nach seiner Form. Am Ende reicht es nur zu einem 32:32 (18:19)-Unentschieden. Vielleicht war es am Samstagabend der langen Anreise geschuldet. In jedem Fall schien die Zeit zwischen Ankunft und Anpfiff nicht gereicht zu haben, um sich ordentlich auf die robusten Niedersachsen zu fokussieren.

 

Hannover, nach drei Siegen in Folge höchst selbstbewusst, war hingegen von Beginn an hellwach. Der 2,07 Meter lange Lars Riedel schenkte der MSG-Abwehr auch gleich zwei Bälle ein. In der neunten Minute musste sich Ralf Ludwig bereits einer Auszeit bedienen, da stand es 4:6. „Nach dreiwöchiger Pause haben wir sehr schwer zurückgefunden. Es hat 25 Minuten gedauert, bis unsere Abwehr endlich Zugriff auf Hannovers Offensive bekam“, haderte Ludwig.

 

Seeger erwischt Sahnetag mit zwölf Treffern

 

 

Der MSG-Trainer konnte sich immerhin bei seinem Antreiber Benedikt Seeger bedanken. Der Ideengeber erwischte einen Sahnetag und hielt die Südhessen mit einem Dutzend Treffern im Spiel. Die MSG-Defensive tat sich dagegen schwer. Als man Riedel in den Griff bekam, hatte Hannovers Milan Masic größere Freiheiten. Der Kreisläufer – Torschützenkönig der Liga – traf neunmal. Dank des guten Tempospiels und der Treffsicherheit von Seeger gelang den Odenwäldern Mitte der zweiten Halbzeit dennoch die Wende. Nach dem 19:20 sorgten Tore von Michael Malik und Lucas Lorenz für eine 23:20-Führung.

 

Die Falken spielten sich nun beinahe in einen Rausch. Nach 52 Minuten deutete beim 31:27 alles auf einen souveränen Auswärtserfolg hin. Doch nicht zum ersten mal in dieser Saison überdrehten die Südhessen, wollten einfach zuviel. Die Fehler häuften sich. Hannover kam heran. 45 Sekunden vor Schluss vertändelte die MSG den Ball und Masic traf zum nicht unverdienten Ausgleich für Hannover. „Unterm Strich geht das Ergebnis in Ordnung. Jetzt kommt Dresden und da müssen wir noch eine Schippe drauflegen“, erklärte Ludwig mit Blick auf das Heimspiel am kommenden Samstag (19 Uhr) gegen den Tabellenzweiten.

MSG: Juzbasic und Khan (im Tor), Seeger 12, Buschmann 2, Zele 3, Malik 6/6, Kossler 3, Lorenz 3, Jost 3, Weber, Büttner, von Stein, Göttmann, Haupttorschützen HSV: Masic 9/3, Benckendorf 6, Müller 5, Zeitstrafen: 2/4, Siebenmeter: 7/5 und 6/6, Zuschauer: 200.