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Dritte Bundesliga 03.03.2017

Vorletzter erwartet Drittletzten

Von Bernd Kalkhof/ Darmstädter Echo

GROSS-UMSTADT/GROSS-BIEBERAU - Vier-Punkte-Spiel für die Handballer der MSG Groß-Umstadt: Der Tabellenvorletzte erwartet den Drittletzten LSG Leipzig. Die MSG Bieberau/Modau will wiederum bei der HSG Burgwedel ihre Talfahrt in der Dritten Liga beenden.

Die MSG Bieberau/Modau kehrt erst am 1. April in heimische Gefilde zurück. Zuvor stehen schwere Auswärtsspiele auf dem Programm für den Tabellenfünften, der in den letzten fünf Partien nur einen Zähler holte. Dabei hatte man zumeist gut gespielt. Die Vergleiche mit Dresden und Nieder-Roden gingen jeweils mit einem Treffer Unterschied unglücklich verloren. Nur beim 26:33 gegen den HSC Bad Neustadt lieferten die Falken eine schwache Leistung ab.

Am Samstag (19 Uhr) will die MSG bei der HSG Burgwedel diese kleine Talfahrt beenden. Doch Burgwedel ist derzeit gut drauf und seit vier Partien ungeschlagen. Der Tabellensiebte hat nur vier Zähler Rückstand auf die Falken und beeindruckte zuletzt mit einem 30:19-Erfolg beim TSV Burgdorf II. Mit Maurice Herbold haben die Niedersachsen zudem den viertbesten Ligaschützen in ihren Reihen.

 

Dank der Faschingspause hatte die MSG Groß-Umstadt zwei Wochen Zeit, um sich auf das wohl wichtigste Spiel der Rückrunde vorzubereiten. Es geht schlichtweg um den Verbleib in der Dritten Liga, wenn am Samstagabend (19 Uhr) die SG Leipzig zu Gast in der Heinrich-Klein-Halle ist. Viermal treten die Südhessen noch vor heimischem Publikum an. Und diese Spiele müssen eigentlich allesamt gewonnen werden, soll die Drittklassigkeit bewahrt werden. Der Abstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz beträgt bereits vier Punkte, und die Konkurrenz punktet von Wochenende zu Wochenende weiter.

 

Als Endspiel will Tim Beckmann das Aufeinandertreffen aber dennoch nicht bezeichnen. „Natürlich ist es eine unglaublich wichtige Partie, aber auch danach werden noch weitere Punkte vergeben“, erklärt Groß-Umstadts Trainer: „Unsere gegenwärtige Situation ist prekär, doch wir arbeiten zielstrebig weiter. Die Mannschaft und ich werden gegen Leipzig alles versuchen, den Bock umzustoßen“. Unterschätzen darf man die Sachsen nicht. Leipzig steht für viele Kenner etwas überraschend im Tabellenkeller. Die Qualität der Mannschaft um den ehemaligen Groß-Bieberauer Steve Baumgärtel versprach deutlich mehr.

 

Ungeachtet der bedrohlichen Situation arbeiten die Südhessen weiter an der Kaderplanung für die neue Spielzeit. So wurde der talentierte Justin Kraus vom TV Reinheim verpflichtet. Sein Bruder Joshua spielt bereits bei der MSG. Zudem konnte Marko Sokicic, der erst vor Kurzem nach Groß-Umstadt wechselte, für weitere zwei Jahre an den Verein gebunden werden. Mit neun weiteren Spielern bestehen sowieso Verträge für eine weitere Spielzeit, unabhängig der Ligazugehörigkeit.