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12.09.2017 12:03 Uhr - 3. Liga Ost - noa

Oststaffel: Favorit Leutershausen setzt sich an die Spitze

 

 

Nach dem dritten Spieltag der 3. Liga Ost ist nur noch eine Mannschaft verlustpunktfrei. Die SG Leutershausen hat den guten Start genutzt und mit dem dritten Erfolg in Serie die alleinige Tabellenführung erobert. Der Zweitliga-Absteiger und Aufstiegsfavorit setzte sich am vergangenen Wochenende klar mit 28:22 gegen den HC Erlangen II durch. Der TV Großwallstadt kassierte gegen Gelnhausen seine erste Saisonniederlage, ebenso die HSG Rodgau Nieder-Roden. Zwei Mannschaften warten derweil weiterhin auf ihren ersten Punkt der neuen Saison.

 

 

 

SV Anhalt Bernburg - HSG Hanau 30:27 (15:12)

Die HSG Hanau verliert beim SV Anhalt Bernburg mit 27:30 (12:15) und bleibt auswärts weiter ohne Punktgewinn. Mit 2:4 Zählern befinden sich Hanauer nach drei Spieltagen im unteren Drittel der Tabelle. Zu allem Überfluss hat sich Philipp Reuter am Knie verletzt. "Bereits in der ersten Hälfte war für Reuter Schluss", berichtet die HSG in ihrem Spielbericht. "Der bis dato erfolgreichste Torschütze der 3. Liga musste nach einer Knieverletzung für den Rest der Partie zuschauen. Wie lange der Spielmacher ausfällt, werden weitere Untersuchen ergeben." Grundsätzlich war die eigene Leistung der Mannschaft zu wenig."Bis auf Reuter, und mit Abstrichen Max Bergold sind alle Rückraumspieler hinter ihrer Normalleistung geblieben", wurde Trainer Patrick Beer nach dem Spiel ziemlich deutlich und attestierte seinen Akteuren "zu viele technische Fehler". Beer: "Schade, heute wäre mehr drin gewesen, auch weil die Bernburger nicht ihren besten Tag erwischt hatten."

TV Gelnhausen - TV Großwallstadt 29:23 (13:9)

"Es war ein gebrauchter Tag mit vielen technischen Fehlern und verworfenen freien Bällen. So kann man nicht gewinnen", sagte Großwallstadt-Trainer Heiko Karrer auf der Vereinshomepage. "Schon zur Halbzeit lagen wir mit vier Treffern hinten und haben nur neun Tore geworfen." Der TV Gelnhausen belohnte sich derweil für einen couragierten Auftritt und bestrafte die Fehler der Gäste. In der Schlussphase hatte Großwallstadt die Chance auf das 24:21. Doch ein Fehlpass führte zu einem Gegenstoß, der von Gelnhausen zur Fünf-Tore-Führung genutzt wurde. Als dann Luis Franke mit Rot vom Platz gestellt wurde und auch Florian Eisenträger eine Zeitstrafe kassierte, waren die letzten Hoffnungen auf einen Punktgewinn für Großwallstadt verronnen.

HSG Rodgau Nieder-Roden - Northeimer HC 31:35 (15:13)

Torfestival mit 66 Treffern! Durch eine starke Leistung in allen Mannschaftsteilen hat der Northeimer HC gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden gewonnen und den Hausherren die erste Niederlage zugefügt. Weder der Ausfall von Paul Hoppe im Abschlusstraining, noch die früh im Spiel aufgetretene Handverletzung von Tim Gerstmann haben den NHC aus dem Konzept gebracht. Die HSG Rodgau Nieder-Roden haderte mit 22 Gegentreffern in der zweiten Halbzeit. "Glückwunsch nach Northeim und vor allem Entschuldigung an unsere Fans, das war gar nix, so darf man sich nicht präsentieren und das werden wir im Laufe der Woche auch deutlich besprechen", sagte Jan Redmann auf der Homepage der HSG.

HSC Bad Neustadt - GSV Eintracht Baunatal 26:23 (10:9)

Den zweiten Heimsieg sicherte sich Bad Neustadt in einem kontrollierten Spiel gegen Eintracht Baunatal. "Wir haben eine geschlossene Mannschaftsleistung gesehen, unsere Neuzugänge haben sich nicht nur überraschend schnell integriert, sondern sich auch als Verstärkung erwiesen", sagte HSC-Geschäftsführer Dieter Schulz auf der Vereinshomepage zur Leistung seiner Mannschaft. Knackpunkt des Spiels war die Mitte der zweiten Halbzeit. Von einem 13:13 setzten sich die Hausherren bis zur 46. Minute auf 20:16 ab und konnten von diesem Zeitpunkt an das Spiel kontrollieren. Vor allem durch die sichere Abwehr verwaltete Bad Neustadt die Führung bis zum Schlusspfiff.

SG Leutershausen - HC Erlangen II 28:22 (13:10)

Erneut ist die SG Leutershausen ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. Nachdem sich er Zweitliga-Absteiger bereits leicht zur Halbzeitpause absetzen konnte, wurde dem HC Erlangen II auch nach dem Seitenwechsel kontinuierlich das eigene Spiel aufgezwungen. Selbst eine doppelte Unterzahl überstand die SGL ungeschadet und unterstrich, warum die Mannschaft zum großen Favoritenkreis um den Aufstieg gehört. Niklas Ruß erzielte zehn Tore für die Gastgeber. "Ich bin jetzt natürlich überglücklich. Nach drei gewonnenen Spielen kann man nun so langsam sagen, wir sind in der Liga angekommen. Die Punkte waren aber alle hart erarbeitet", sagte SGL-Cheftrainer Marc Nagel auf der Homepage des Vereins.

HSC Coburg II - SC Magdeburg II 21:27 (11:13)

Für die zweite Mannschaft des SC Magdeburg gab es die ersten Auswärtszähler zu feiern. Dank einer starken Verteidigung und einem konsequenten Angriff setzte sich der SCM II bei der Coburger Zweiten durch. "In der Abwehr der letzten Viertelstunde hat fast alles funktioniert und dort konnten wir uns auch Sicherheit für den Angriff holen", sagte der fünffache Magdeburger Torschütze Max Neuhaus auf der Vereinshomepage.

HSV Bad Blankenburg - MSG Groß-Bieberau/Modau 34:28 (16:12)

Den ersten Saisonsieg konnte der HSV Bad Blankenburg verbuchen. Aufgrund der schnellen Gegenstöße wurden die Fehler der Gäste bestraft, sodass sich der HSV mit 34 erzielten Treffern deutlich absetzen konnte. Somit wartet Groß-Bieberau/Modau noch auf einen Punktgewinn in der neuen Spielzeit. "Wir waren in allen Belangen unterlegen gegen eine Mannschaft, die auf allen Positionen die besseren Einzelspieler aufbieten konnte", wurde MSG-Trainer Thorsten Schmid auf der Vereinsseite zitiert. "Bad Blankenburg hat von Beginn an gezeigt, dieses Heimspiel gewinnen zu wollen. Diese Emotionalität hat uns gefehlt.?

SG Bruchköbel - TV Germania Großsachsen 23:20 (10:10)

Eigentlich wollten die Saasemer sich mit einem Auswärtssieg beim letztjährigen Meister der Oberliga Hessen, SG Bruchköbel, wieder nach vorne in der Tabelle arbeiten. Das gelang nach einer, vor allem in Angriff, schwachen Leistung nicht. Geschuldet wurde dies auch der mehr als großen Personalnot. Zum Langzeitverletzten Kapitän Jonas Gunst gesellten sich auch noch Marius Fraefel, Philipp Schulz und Jan Triebskorn. Denny Purucker ging angeschlagen in die Partie. Trainer Stefan Pohl: "Das war heute ein reines Kampfspiel und kein gutes 3. Ligaspiel. Trotz der vielen Verletzten müssen wir im Angriff diiziplinierter spielen. So geht das nicht. Wir machen uns selbst das Leben schwer. Wir müssen, tritz der Verletzten, nach vorne schauen alles andere hilft nichts."

Ergebnisse:

 









30:27 
(15:12)
29:23 
(13:9)
31:35 
(15:13)
26:23 
(10:9)
28:22 
(13:10)
21:27 
(11:13)
34:28 
(16:12)
23:20 
(10:10)