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Dritte Bundesliga 15.09.2017/ Darmstädter Echo

 

HANDBALL MSG Groß-Bieberau/Modau gilt auch im Heimspiel gegen Anhalt Bernburg als Außenseiter

GROSS-BIEBERAU - (kaf). Drei Spiele, drei Niederlagen. Und auch der kommende Gegner SV Anhalt Bernburg, stellt eine kaum lösbare Aufgabe dar. Von einem besonderen Druck will Thorsten Schmid aber trotzdem nichts wissen. Der Trainer von Handball-Drittligist MSG Groß-Bieberau/Modau bleibt auch vor dem Heimspiel am Samstagabend (19 Uhr, Großsporthalle „Im Wesner“) gegen Bernburg gelassen. „Mit dem Personal, das uns derzeit im Training und im Spiel zur Verfügung steht, ist einfach nicht mehr drin“, ist sich der A-Lizenz-Inhaber sicher.

 

Seit langer Zeit wieder einmal Tabellenletzter

 

Dennoch ist es schon ein ungewohntes Bild, wenn der etwas erfolgsverwöhnte Falken-Anhänger auf die Tabelle schaut. Es ist lange her, dass die Südhessen den letzten Tabellenrang besetzten. Nimmt man die Niederlage gegen Tabellenführer SG Leutershausen heraus, bleiben mit dem HSC Coburg II und dem HSV Bad Blankenburg zwei Konkurrenten auf Augenhöhe. Doch in beiden Spielen fabrizierte das junge, neu zusammengestellte Team zu viele Fehler und schwache Abschlüsse. „Wir müssen akribisch weiterarbeiten, um die Qualität zu verbessern. Dann werden wir auch zeitnah die ersten Punkte mitnehmen“, ist Schmid von der Konkurrenzfähigkeit der Mannschaft überzeugt.

Ob das allerdings gegen den ambitionierten Gast aus Sachsen-Anhalt klappt, ist eher fraglich. Erstens besitzt Bernburg eine erfahrene Mannschaft, zweitens fehlen bei den Odenwäldern weiterhin Leistungsträger wie Till Buschmann oder Michael Malik. Kris Jost ist aufgrund hartnäckiger Beschwerden ebenfalls nur bedingt einsetzbar. Bernburg hingegen hat mit Kilian Kraft und Gabor Pulay zweitliga-erfahrene Rückraumspieler in den Reihen. Zudem gehört der Halblinke Steffen Cieszynski zu den Besten der Staffel. Die schnellen Außen komplettieren eine Spitzenmannschaft der Dritten Liga. „Bernburg besitzt eine enorm eingespielte Mannschaft, die den Ball schnell laufen lässt. Da muss bei uns schon alles passen, um da zu bestehen“, hat Schmid gehörigen Respekt vor den Gästen.