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Dritte Bundesliga 06.10.2017

Von Bernd Kalkhof/ Darmstädter Echo

HANDBALL Handball-Drittligist Groß-Bieberau erwartet Eintracht Baunatal, ein erfahrenes Team mit starker Abwehr

SÜDHESSEN - Die Topvereine im südhessischen Handball haben am Wochenende viel vor. Drittligist MSG Bieberau/Modau will nach dem zweiten Saisonerfolg im Heimspiel gegen Eintracht Baunatal nachlegen. Zu Hause treten auch die Nachbarn in der Oberliga an: Während die SG Babenhausen gegen die HSG Wettenberg die Tabellenspitze verteidigt, hofft die MSG Groß-Umstadt gegen den TV Kirchzell auf die ersten Punkte.

Baunatal kommt mit eingespieltem Team

Drittligist MSG Bieberau/Modau ist nach dem zweiten Saisonsieg im sechsten Punktspiel beim TV Gelnhausen erstmal aus dem Gröbsten raus. Die Entwicklung des neuformierten Teams kann also in Ruhe weitergehen. Wenn man nebenbei eifrig Punkte sammelt, umso besser. Die nächste Möglichkeit auf Zählbares haben die Südhessen bereits an diesem Freitag (20 Uhr, Großsporthalle „Im Wesner“) gegen Eintracht Baunatal. Die Nordhessen, die in der vergangenen Spielzeit noch in der Dritten Liga West einsortiert waren, verfügen über eine eingespielte, erfahrene Mannschaft.

 

Vor heimischem Publikum spielt Groß-Bieberau/Modau (am Ball Lukas Bauer) am Freitagabend gegen Baunatal.	 Foto: Jürgen Pfliegensdörfer

 

Felix Geßner, Sven Vogel, Paul Gbur , Marvin Gabriel und Keeper Konstantin Paar haben alle bereits höherklassig gespielt. Trainer Mirko Jaissle hat mit seine Schützlingen bereits drei Saisonsiege eingefahren, womit der ehemalige Zweitligist recht zufrieden sein kann. Zuletzt gelang der Eintracht ein etwas glücklicher 26:25-Erfolg über die HSG Hanau. „Baunatal birgt besonders mit seiner Rückraumachse Plümacher, Gabriel und Gbur für viel Qualität. Das wird eine ganz schwierige Aufgabe“, ist sich Bieberaus Co-Trainer Oliver Lücke sicher.

Bei den Odenwäldern hat sich die prekäre Personallage nach der Rückkehr von Kapitän Till Buschmann entspannt. Mit dem Linkshänder hat sich auch die Defensive nochmals verstärkt. Zuletzt sank auch die hohe Fehlerquote. Zudem wurde die Wurfausbeute besser, die in den ersten Vergleichen das große Manko war. Mit viel Tempo will man dem Kontrahenten begegnen. Denn aus dem Positionsspiel ist die aggressive, bewegliche Abwehr der Gäste nur schwer zu knacken.

Neben dem Langzeitverletzten Dzuigas Jusys muss die MSG weiterhin auf Kris Jost verzichten. Der Allrounder wird Mitte Oktober an der Schulter operiert.