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11.10.2017 13:14 Uhr - 3. Liga Ost - noa

Leutershausen kassiert schmerzliche Niederlage, Großsachsen klettert

Am siebten Spieltag der 3. Liga Ost überraschte der Northeimer HC erneut. Dem Favoriten und Tabellenführer SG Leutershausen zeigte der Aufsteiger klar die Grenzen auf und hat wieder direkten Kontakt zur Tabellenspitze. Dort rangiert zwar weiterhin Leutershausen, doch zahlreche Mannschaften sind in Reichweite. Währenddessen kämpfte sich der TV Germania Großsachsen aus dem Tabellenkeller in die obere Tabellenhälfte. Die MSG Groß-Bieberau/Modau kletterte um drei Plätze.

Für die SG Leutershausen wird der siebte Spieltag der Saison einen bitteren Beigeschmack behalten. Mit einer 20:30-Auswärtsniederlage ging der Aufstiegsfavorit beim starken Liganeuling Northeimer HC regelrecht unter. Bereits zur Pause musste die SG einem Zehn-Tore-Rückstand hinterherlaufen. "Heute sind wir leidenschaftlich überrollt worden. Das sind wir zu entspannt angegangen und wollten routiniert spielen - das hat nicht geklappt", sagte Trainer Marc Nagel nach dem Abpfiff.

Für Leutershausen war es ein gebrauchter Sonntagabend. Nagel resümierte: "Wir sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen, hatten keinen Zugriff in der Abwehr, Northeim hat viel zu schnell ganz einfache Tore geworfen. Sicherlich hat uns im Angriff auch Philipp Bauer gefehlt . das hat man gemerkt." Und auch nach dem Seitenwechsel wurde es nur schleppend besser. Die Partie war entschieden, die große Aufholjagd der SGL blieb aus.

Durch diesen Heimsieg ist der Northeimer HC mit 8:6 Punkten sogar nahe an die SG Leutershausen herangerückt (10:4). Von dem Ergebnis profitierte auch ein weiterer Aufsteiger, die Reserve des HC Erlangen. Zu Hause gewann der HCE II seine Spiel gegen den TV Gelnhausen mit 31:26 und ist nun punktgleich mit Leutershausen, hat allerdings bereits ein Spiel mehr bestritten. Die Bayern absolvierten zuvor bereits ihr vorgezogenes Auswärtsspiel gegen den TV Germania Großsachsen vom 14. Spieltag. Dort unterlag der HCE II mit 20:30.

Großsachsen nahm trotz Verletzungsprobleme den Schwung vom Erfolg gegen die Erlanger Reserve mit und legte am Wochenende mit einem 25:23-Heimsieg gegen den HSV Bad Blankenburg nach. Somit hat sich Großsachsen auf den achten Tabellenplatz vorgekämpft. Zum Vergleich: Nach dem vierten Spieltag hielt die Mannschaft von Trainer Stefan Pohl noch die rote Laterne. Allerdings musste das Team einen personellen Rückschlag verkraften. Der 24-jährige Denny Purucker riss sich am vergangenen Samstag das vordere Kreuzband, das Innenband und den Innenmeniskus im rechten Knie. Das hat eine Operation und eine lange Zwangspause zur Folge. In Großsachsen rechnet man in dieser Saison nicht mehr mit der Rückkehr von Denny Purucker.

"Klar ist die Diagnose ein Schock. Ein wenig Hoffnung hat man ja immer, auch wenn das am Samstagabend schon nicht gut aussah. Ich bin ja mittlerweile froh wenn ich am Wochenende sieben gesunde Spieler auf die Platte schicken kann, vom Training möchte ich erst gar nicht sprechen. Das ist mittlerweile dramatisch und eigentlich auch nicht mehr zu kompensieren. Trotzdem werden wir natürlich weiterhin alles versuchen, wir geben uns nicht geschlagen", so Stefan Pohl.

Im Aufwärtstrend bleibt auch die MSG Groß-Bieberau/Modau. Nach einer guten Leistung kamen die Falken zu einem verdienten 28:21- Erfolg über den Tabellensiebten GSV Baunatal. Somit gewann die MSG drei der letzten vier Spiele und kämpfte sich in der 3. Liga Ost von Platz 14 auf Rang 11 vor. Einen 25:20-Derbysieg vor knapp 1.000 Zuschauern feierte derweil die HSG Hanau gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden. Nach der unglücklichen Auswärtsniederlage in Baunatal hatten sich die Hanauer viel vorgenommen. "Wir sind fokussiert ins Spiel gegangen, waren unglaublich heiß und von der ersten Minute an präsent", sagte Trainer Patrick Beer. "Das war ein verdienter Sieg, den uns nicht alle so zugetraut haben."

Mit fünf Treffern war Pillmann nach Eric Schaeffter (7) der erfolgreichste Torschütze an diesem Abend und hatte sich ein Sonderlob vom Trainer verdient. "Er war im Mittelblock mit Marc Strohl spielentscheidend und in der entscheidenden Phase auch vorne richtig gut", sagte Beer. "Aber besonders freue ich mich für Eric Schaeffter. Er hatte zuletzt nicht so viele Spielanteile und war heute richtig stark." Jeweils drei Tore steuerten Strohl und Björn Christoffel bei.

Im Trend sind ebenfalls der SC Magdeburg II und der HSC Bad Neustadt. Beide Teams gewannen ihre Heimspiele und liegen mit 9:5 Punkten knapp hinter Spitzenreiter Leutershausen. Die Magdeburger erkämpften sich einen knappen 30:29-Erfolg gegen den SV Anhalt-Bernburg, während Bad Neustadt deutlich mit 33:22 gegen die Reserve des HSC Coburg gewann. Das Heimspiel des TV Großwallstadt gegen die SG Bruchköbel findet erst am 31. Oktober statt.

Ergebnisse

 









30:29 
(17:17)
25:20 
(12:8)
28:21 
(12:10)
33:22 
(18:8)
25:23 
(15:11)
31:26 
(14:14)
30:20 
(19:9)
31.10.2017
 17:00 Uhr