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Dritte Bundesliga 23.10.2017

 

Von Bernd Kalkhof/ Darmstädter Echo

HANDBALL Der Drittligist feiert gegen Bruchköbel einen souveränen 32:21-Heimsieg

GROSS-BIEBERAU - Frustbewältigung gelungen. Handball-Drittligist MSG Bieberau/Modau lässt die schwache Vorstellung bei der HSG Nieder-Roden links liegen und schlägt Aufsteiger SG Bruchköbel zuhause hochverdient mit 32:21 (11:8).

Am Samstagabend warf sich die MSG den ganzen Frust von der herben 19:30-Pleite im Rodgau von der Seele. Leidtragender war die SG Bruchköbel. Der Neuling, bisher schon mit sieben Zählern ausgestattet, quittierte eine klare Niederlage, denn die Odenwälder boten an diesem Abend einfach mehr.

 

 

Stärkste Phase nach der Pause

 

Doch es benötigte schon einige Zeit, bis man den frechen Neuling in die Knie zwingen konnte. Von Beginn an präsentierte sich die MSG zielstrebig und engagiert. Doch in der Vorwärtsbewegung und auch beim Torabschluss gab es noch zu viele Unzulänglichkeiten, die den Gästen in die Karten spielten. Dabei leistete die Defensive der Falken ganze Arbeit. Bruchköbels Torjäger Max Kraushaar erzielte nur einen Treffer, ehe er in der 36. Minute wegen der dritten Zeitstrafe disqualifiziert wurde. Antreiber Jonas Ulshöfer blieb ebenfalls blass. Nur Linkshänder Sergej Zutic (3) brachte die MSG in Abschnitt eins in Verlegenheiten.

Nach einem 8:4-Vorsprung ging es mit 11:8 in die Pause. Dort forderte Thorsten Schmid von seinen Schützlingen mehr Konzentration ein, um die unnötigen Fehler abzustellen. Die Worte des Falken-Trainers fanden Gehör. Direkt nach dem Wechsel folgte die beste Phase der Gastgeber. Innerhalb von zehn Minuten schraubten die Falken den Vorsprung auf 18:9. Bruchköbel, nun ohne Max Kraushaar, steckte frühzeitig auf. Erst in den letzten zehn Minuten kamen die Gäste vornehmlich durch Routinier Tegaday Ramos-Nuez (7) zu einer Ergebnisverbesserung. Der Kanare spielte vor Jahren mit dem TV Groß-Umstadt in der Zweiten Liga.

 

Zwar wehrt sich Neuling Brüchköbel nach Kräften (Edi Pjanic/links und Max Kraushaar gegen Darren Weber), doch die MSG Groß-Bieberau setzt sich letztlich souverän durch. 	Foto: Jürgen Pfliegensdörfer

Schmid wechselte munter durch, brachte erstmals Jonas Ahrensmeier in der Abwehr. Zudem stand nun Saad Khan zwischen den Pfosten, der allerdings kaum einen Ball zu greifen bekam. Das war den gut 450 Zuschauern egal, sie feierten einen hochverdienten Heimsieg.

MSG Bieberau/Modau: Juzbasic und Khan (im Tor), Semmelroth 7, Batinovic 11, Buschmann 1, Büttner 2, Florian Bauer, Weber 5/3, Rivic 4, Dambach 2, Bauer, Ahrensmieer, von Stein und Lebherz, Haupttorschützen Bruchköbel: Ramso-Nuez 7/4, Zutic 3, Bätz 3, Zeitstrafen: 5/6, Siebenmeter: 4/3 und 5/4, Zuschauer: 450.