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Dritte Bundesliga 01.11.2017/ Darmstädter Echo

 

DRITTE LIGA MSG Groß-Bieberau/Modau verliert nach klarer Halbzeitführung noch 24:25 in Bad Neustadt

BAD NEUSTADT - (kaf). Handball-Drittligist MSG Groß-Bieberau/Modau hat sich am Dienstagabend um den Lohn seiner guten Arbeit gebracht. Nach einer formidablen ersten Halbzeit verlieren die Falken beim HSC Bad Neustadt in letzter Minute mit 24:25 (14:9).

Es war eine ganz bittere Niederlage für die MSG an der Saale. Als beide Teams zur Halbzeit in die Kabinen gingen, schienen die Verhältnisse in diesem emotionalen Vergleich bereits geklärt. Die Bieberauer hatten 30 Minuten lang alles richtig gemacht, beinahe keinen Fehler produziert und ordentlich abgeschlossen. Dank guter Abwehrarbeit wurden auch einige Tempotore generiert. Nach elf Minuten war den Südhessen ein richtig guter Start geglückt, es stand 6:2.

Mit fünf Toren Vorsprung in die Kabine zu gehen, ist eigentlich eine komfortable Angelegenheit. Doch mit dem Wiederanpfiff änderte sich die Gewichtung beider Teams. Die Südhessen agierten, als wären sie noch in der Kabine. Es klemmte an allen Ecken und Enden und so wurde der Vorsprung innerhalb von zehn Minuten verspielt. Nach dem Ausgleich zum 16:16 gingen die nun zielstrebigen HSC-Akteure in Führung.

Wirkten die Franken nach dem Halbzeitpfiff noch verzweifelt, waren sie nun gepusht durch diesen famosen 8:2-Lauf. Von nun an war der Vergleich völlig offen. Eine Minute vor Schluss hatte Bad Neustadt Ballbesitz. Zehn Sekunden vor dem Abpfiff sorgte der Amerikaner Gary Hines mit einem Freiwurftor für die glückliche Entscheidung.

Für eine verdiente Antwort fehlte hernach die Zeit. Immerhin lieferte der junge Jonas Ahrensmeier, der zehn Minuten vor Schluss auf das Parkett kam und dreimal traf, auf Bieberauer Seite einen tollen Einstand.

MSG: Juzbasic und Khan (im Tor), Buschmann 7, Semmelroth 5, Batinovic , Büttner 3, Ahrensmeier 3, Florian Bauer 1, Rivic 1, Lucas Bauer, Weber, Lebherz, von Stein und Dambach, Haupttorschützen HSC: Wicklein 8/2, Schmitt $, Hines 3, Zeitstrafen: 2/2, Siebenmeter: 2/2 und 2/2, Zuschauer: 500.