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Dritte Bundesliga 20.11.2017

 

Von Udo Döring/ Darmstädter Echo

HANDBALL Drittligist MSG Groß-Bieberau/Modau geht mit 22:34 unter

ERLANGEN - Thorsten Schmid hatte schon vor dem Spiel von einer großen Herausforderung gesprochen. Dass seine Mannschaft daran aber so kläglich scheitern würde, gehörte sicher nicht zu den Erwartungen an die Partie beim HC Erlangen II. Mit 22:34 (9:14) ging die MSG Groß-Bieberau gegen die Mannschaft unter, in der sich viele junge Spieler für Aufgaben im Bundesligateam empfehlen wollen.

„Wir haben zu keiner Phase Zugriff auf das Spiel bekommen. Wir haben von Anfang an zu viele Fehler gemacht und den Gegner zum Kontern eingeladen“, fasste der Trainer das Geschehen hörbar ernüchtert zusammen, nachdem seine Mannschaft vor Wochenfrist noch ein sehenswertes Spiel gegen Magdeburg und damit einen ähnlich veranlagten Gegner gezeigt hatte.

Den Tordrang der jungen Erlanger bekamen die südhessischen Gäste von Beginn an zu spüren und nie richtig in den Griff. Jakob Hoffmann legte mit zwei der sieben Tore, mit denen er bester Werfer der Partie wurde, einen schnellen Start hin. Bieberau/Modau geriet auch noch 0:3 in Rückstand und sollte auch im Laufe der 60 Minuten nie in Führung gehen. In der zehnten Minute hieß es noch einmal 4:5, in der 23. Minute 8:10. Dann folgte die vorentscheidende Phase, in der Erlangen bis zur Pause auf 14:9 davonzog. Über 16:11, 20:12, 25:16 und 32:20 bauten die Bayern schließlich ihren Vorsprung aus.

„Der Gegner hat auch sehr sehr stark gespielt“, sagte Schmid zum Schutz der eigenen Mannschaft, der aber auch Kapitän Till Buschmann trotz seiner sieben Treffer nicht die entscheidenden Impulse geben konnte. Und auch nicht die Sicherheit, im anfänglich noch knappen Verlauf den Ball vielleicht auch mal etwas länger zu halten. „Wir haben uns dann in der Halbzeit vorgenommen, besser dagegenzuhalten. Aber der Schuss ging nach hinten los“, sagte Schmid, der das Ergebnis schließlich als „vielleicht Schuss vor den Bug zur rechten Zeit wertete“.

Schließlich ist am Freitag volle Konzentration gefordert im Heimspiel gegen Spitzenreiter TV Großwallstadt. Schmid verspricht: „Ich bin hundertprozentig überzeugt, dass die Mannschaft ein anderes Gesicht zeigen und dem Gegner Paroli bieten wird“.

MSG Groß-Bieberau/Modau: Khan, Juzbasic – Buschmann 7/3, Semmelroth 4, von Stein 4, Batinovic 3, Büttner 2, Rivic 1, Weber 1, F. Bauer, L. Bauer; Haupttorschützen Erlangen: Hoffmann 7, Wunder 6, Halota 5; Siebenmeter: 4/2 – 4:3; Zeitstrafen: 3 – 3.