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Dritte Bundesliga 24.11.2017

Von Bernd Kalkhof/ Darmstädter Echo

HANDBALL Spiel gegen TV Großwallstadt fordert Bieberau/Modau auf und neben dem Feld

DARMSTADT - Es ist wieder Zeit für Drittliga-Handball in der Darmstädter Böllenfalltorhalle. Klares Zeichen dafür, dass für die MSG Groß-Bieberau/Modau ein besonderes Spiel ansteht. Mit dem TV Großwallstadt kommt am Freitagabend (20 Uhr) ein siebenfacher Deutscher Meister. Das ist fast 30 Jahre her, aber der gefallene Altmeister erlebt ein neues Hoch und steht derzeit an der Spitze der Dritten Liga.

Nach mäßigem Start und einem Trainerwechsel (Manfred Hofmann für Heiko Karrer) gewann der TVG zuletzt siebenmal in Folge und kommt dementsprechend als Favorit nach Darmstadt. „Großwallstadt hat nicht nur die mit Abstand beste Mannschaft der Liga, sie sind auch die einzigen, die unbedingt hoch wollen“, schätzt Georg Gaydoul den Kontrahenten ein. Der Manager der Odenwälder Spielgemeinschaft steht wieder mal vor einer Mammutaufgabe, wenn es gilt, rund 1000 Zuschauer zu betreuen. Nur machbar mit einer Schar freiwilliger Helfer.

Mit dem Abstieg der MSG Groß-Umstadt in die Oberliga ging das südhessische Derby schlechthin verloren, nun hofft man auf zahlreiche Anhänger aus Mainfranken sowie aus Darmstadt und Umgebung. Bisher ging die Rechnung immer auf. Der sportliche Höhenflug der Gäste tut da sein Übriges.

Bei der MSG selbst sind die Ergebnisse nach der Neugestaltung des Kaders noch unbeständig. „Es war klar, dass wir nach dem Umbruch Zeit benötigen. Doch das Entwicklungspotenzial der Mannschaft ist sichtbar und wird sich auch in den nächsten Spielen zeigen“, sagt Trainer Thorsten Schmid, der nach dem bitteren 22:34 zuletzt beim HC Erlangen II verspricht: „Gegen Großwallstadt werden wir uns hundertprozentig anders präsentieren.“

 

Das hofft auch Georg Gaydoul, dem es dabei auch um die Außenwirkung beim Gastspiel in der Stadt geht: „Bei so einem emotionalen Vergleich geht es gut zur Sache. Wir hoffen, eine hochinteressante Sportveranstaltung präsentieren zu können“.

Großwallstadt hat einen ausgeglichenen, aber jungen Kader. Angeführt wird das Team vom ehemaligen Bundesliga-Spieler Michael Spatz, der mit 129 Treffern bester Schütze der Liga ist. Für die strategischen Momente und den Zusammenhalt der zuletzt bärenstarken Abwehr sorgen die Zwillinge Lars und Tom Spieß. Auch Mario Stark ist nur schwer in den Griff zu bekommen. Alle drei wurden übrigens im Großwallstädter Handballleistungszentrum ausgebildet.

Gleiches gilt für die MSG-Spieler Kris Jost, Maik Lebherz, Jonas Dambach und Dzuigas Jusys. Man darf gespannt sein auf diesen Vergleich, für den es noch reichlich Karten an der Abendkasse gibt. „Es wird keiner heimgeschickt“, verspricht Gaydoul augenzwinkernd.