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Dritte Bundesliga 22.12.2017

 

Von Bernd Kalkhof/ Darmstädter Echo

 

HANDBALL Bieberau/Modau am Samstag in der Dritten Bundesliga gegen Northeim gefordert

GROSS-BIEBERAU - Schöne Bescherung. Im letzten Saisonspiel des Jahres in der Dritten Handball-Bundesliga gegen den Northeimer HC kann die MSG Bieberau/Modau erstmals in der Saison auf seinen kompletten Kader zugreifen. Zudem verstärkt Neuzugang Ian Weber das Falken-Team.

Nach dreiwöchiger Spielpause muss die MSG Bieberau/Modau am Samstag (18 Uhr, Großsporthalle „Im Wesner“) noch einmal ran. Nur einen Tag vor Heiligabend empfangen die Odenwälder den Northeimer HC. Der Tabellenachte (15:13-Zähler) gilt als eingespielte Mannschaft, die über Teamgeist zu ihren Erfolgen kommt. Natürlich wollen die Südhessen das letzte Heimspiel des Jahres positiv gestalten und sie sind bester Stimmung. Denn es hat sich einiges getan in den letzten Wochen, wo auch das Training des kleinen ausgezehrten Kaders ein wenig heruntergefahren wurde.

Die MSG verpflichtete den Jugendnationalspieler Ian Weber. Der 17-jährige Rückraumspieler kann nahezu auf allen Positionen spielen. Weber, jüngerer Bruder von Spielmacher Darren, spielt weiterhin für die Wetzlarer A-Jugend in der Bundesliga und erhält im Rahmen eines Kooperationsvertrags mit der HSG Wetzlar ein Doppelspielrecht. Bereits seit Rundenbeginn trainiert Ian Weber mindestens einmal in der Woche mit den Falken, daher sollte eine schnelle Integration kein Problem sein.

Michael Malik aus Australien zurück

Falken-Trainer Thorsten Schmid ist in jedem Fall zufrieden mit der Neuverpflichtung. „Ian ist ein sehr talentierter Nachwuchsspieler. Er trainiert seit Juli ein bis zweimal in der Woche bei uns mit. Eine tolle Sache, dass dieser Vertrag jetzt zustande kam“, sagt Schmid, der den jungen Spieler am Samstag im Kader hat. Zudem ist Michael Malik wohlbehalten von seinem Auslandsstudium in Australien zurückgekehrt. Der großgewachsene Abwehrspezialist wird vorne den Rückraum und Kreis entlasten. „Michael ist gut drauf, man merkt kaum, dass er weg war“, beschreibt Schmid die neue komfortable Personalsituation.

Die zusätzlichen Kräfte werden die Falken auch brauchen, denn mit den Niedersachsen kommt ein spielstarker Konkurrent in den Odenwald. „Northeim hat eine gute, robuste Abwehr und eine vorzügliche zweiten Angriffswelle. Wir sind in jedem Fall gewarnt“, sagt Schmid, der ein besonderes Augenmerk auf Max Berthold hat. Der Northeimer Linkshänder zählt im rechten Rückraum zu den besten Spielern der Staffel. Mit einem Sieg würde den Falken der Anschluss an das Mittelfeld der Liga gelingen.