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Dritte Bundesliga 12.01.2018

 

Von Bernd Kalkhof/ Darmstädter Echo

HANDBALL MSG Groß-Bieberau/Modau startet beim HSC Coburg II in die Rückrunde der Dritten Liga

 

Hinter dem Rücken des Coburgers Jakob Knauer spielt Darren Weber (links) den Ball zu Benjamin von Stein. Eine Szene aus dem Hinspiel, das für die MSG Groß-Bieberau/Modau mit 24:28 verloren ging. Am Samstag besteht für den Handball-Drittligisten beim Start in die Rückrunde die Gelegenheit zur Revanche.	Foto: Jürgen Pfliegensdörfer

 

GROSS-BIEBERAU - Handball-Drittligist MSG Groß-Bieberau/Modau geht euphorisch in das neue Jahr und will in der Rückrunde nochmal Vollgas geben. Zum Auftakt tritt der Tabellenzehnte am Sonntag (18 Uhr) bei der Zweitliga-Reserve des HSC Coburg an.

 

Es war eine durchwachsene Hinrunde, die die MSG im vergangenen Jahr gespielt hat. Mit völlig neu zusammengestelltem Kader starteten die Odenwälder in die neue Saison. Aufgrund einiger verletzter Leistungsträger fand sich der kleine Kader nach fünf Spieltagen am Tabellenende wieder. Dann kam der Zug aber immer besser ins Rollen. Mittlerweile belegen die Südhessen den zehnten Rang, punktgleich mit dem kommenden Gegner. Beide Teams haben bisher 14 Zähler auf der Habenseite. Doch die Odenwälder haben gegen die Franken noch etwas gutzumachen. Mit 24:28 ging das Hinspiel verloren. Dabei enttäuschte die MSG besonders in der Defensive..

 

Kurze Zeit später reaktivierte die Vereinsregie den ehemaligen Abwehrchef Florian Bauer. Der Routinier gab dem defensiven Element deutlich mehr Sicherheit. Nun hofft man auf eine erfolgreiche Rückrunde. Zurecht, denn mit Michael Malik, der ein halbes Jahr in Australien studierte, ist ein weiterer Defensivspezialist zurück im Kader. Auch die Verpflichtung des Wetzlarer A-Jugendlichen Ian Weber sorgt für mehr Alternativen bei den Südhessen. „Wir wollen nochmal angreifen und die Rückrunde positiver gestalten. Das Ziel ist ein einstelliger Tabellenplatz“, definiert Georg Gaydoul die Zielvorgabe. Der rastlose Manager spricht von einer deutlich höheren Konkurrenzfähigkeit aufgrund des breiter aufgestellten Kaders.

 

Bis auf Kris Jost, der frühestens im April wieder zur Verfügung steht, fahren alle Spieler fit und einsatzbereit ins 270 Kilometer entfernte Coburg. Dort treffen die Falken auf eine eingespielte Mannschaft mit vielen Talenten. Besonders gefährlich agierte zuletzt der groß gewachsene Rückraumspieler Andreas Wolf. Der Distanzwerfer warf bereits 87 Tore. Damit erzielte er sieben Treffer mehr als Markus Semmelroth, der mit 80 Treffern die Torjägerliste der MSG anführt.