NEWS-TICKER +++ Die naechsten Spiele: SG Leutershausen - MSG I, Samstag (24.) um 19 Uhr // TV Glattbach - MSG II, Samstag (24.) um 18 Uhr +++ NEWS-TICKER

Dritte Bundesliga 09.02.2018

Von Bernd Kalkhof/ Darmstädter Echo

HANDBALL Florian Bauer trifft mit der MSG Bieberau/Modau auf die HSG Hanau und Andreas Neumann

SÜDHESSEN - Der Druck steigt: Vor dem Derby gegen Hanau hat die MSG Bieberau/Modau nur noch vier Punkte Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz. Während die meisten hessischen Handballclubs wegen Fastnacht pausieren, geht es für den Drittligisten munter weiter. Bereits am Freitagabend (20 Uhr, Großsporthalle „Im Wesner“) empfangen die Schützlinge von Trainer Thorsten Schmid die HSG Hanau. Nach dem 22:16-Coup in Gelnhausen reisen die Gäste mit breiter Brust an. Die junge Mannschaft von Trainer Patrick Beer, jahrelanger Aufbauspieler des TV Groß-Umstadt, hat sich bisher überraschend erfolgreich verkauft und belegt mit 22:14-Punkten Rang fünf.

Zu wenig Kontinuität, zu viele Fehler im Spielaufbau

Davon können die Falken nach ihrem personellen Umbruch nur träumen. Es fehlt derzeit an Kontinuität. Zuletzt leisteten sich die Odenwälder immer wieder viel zu viele Fehler im Spielaufbau, was der konterstarken Konkurrenz in die Karten spielt. Nun kommt mit Hanau der nächste unangenehme Gegner, der nach wie vor über eine starke Defensive verfügt. Vorne gab es zuletzt Probleme, als sich mit Yaron Pillmann und Phillip Reuterzwei Leistungsträger verletzten. Gerade der zweitliga-erfahrene Antreiber Reuter fehlt an allen Ecken. Für Pillmann, der nun wieder ins Team zurückkehrt, wurde Andreas Neumann (36 Jahre) reaktiviert. Der ehemalige Zweitliga-Torjäger der TSG Groß-Bieberau bildete lange Jahre gemeinsam mit Florian Bauer ein starkes Duo im Mittelblock der TSG-Abwehr.

Nun werden wohl beide Routiniers direkt aufeinandertreffen, wer hätte das vor der Saison gedacht. „Schön, dass man sich mal wieder sieht. So schlecht können wir ja nicht gewesen sein, wenn wir immer noch ran dürfen“, scherzt Florian Bauer voller Vorfreude auf die Begegnung. Doch dem Abwehrstrategen sind die Umstände gar nicht recht. „Wir brauchen dringend Punkte, deswegen herrscht in den 60 Minuten auch absolute Funkstille“, sagt Bauer. Warum es in diesem Jahr bisher nicht nach Plan lief, weiß der 37-Jährige auch: „Wir haben in den entscheidenden Phasen zuletzt oft die falschen Entscheidungen getroffen. Da müssen wir uns steigern“.