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Dritte Bundesliga 23.02.2018

 

Von Bernd Kalkhof/ Darmstädter Echo

DRITTE LIGA MSG-Trainer Schmid warnt vor der Bergsträßer Heimstärke, will aber „etwas mitnehmen“

GROSS-BIEBERAU - Ohne Druck zum Derby in der Dritten Handball-Liga. Die MSG Groß-Bieberau/Modau nimmt die Außenseiterrolle gerne an, wenn es am Samstag zur heimstarken SG Leuterhausen geht.

 

Nach den beiden wichtigen Erfolgen in Hessen-Derbys gegen die HSG Hanau und den TV Gelnhausen ist bei der MSG Bieberau/Modau erst einmal Ruhe eingekehrt. Erneut haben die Falken (20:20 Punkte) nun die Möglichkeit, ein positives Punktekonto zu erreichen. Doch die kommende Aufgabe hat es in sich. Am Samstag (19 Uhr, Heinrich-Beck-Sporthalle) spielt das Team von Thorsten Schmid nämlich beim Tabellendritten SG Leutershausen. Vor der Saison noch als Titelkandidat gehandelt, beträgt der Rückstand der Bergsträßer auf Primus TV Großwallstadt bereits neun Zähler.

Die Nordbadener entschieden das Hinspiel in Groß-Bieberau für sich, es war aber eine enge Angelegenheit. Nun haben die Odenwälder in den letzten Monaten aber deutlich zugelegt, sowohl personell als auch spielerisch. Dennoch weiß man um die Stärken der Hirschberger. „Natürlich wollen wir was von der Bergstraße mitnehmen, aber das wird verdammt schwer“, sagt Schmid mit Respekt vor dem Gegner. Mit dem Halblinken Felix Jäger und Außen Niklas Ruß verfügt die SGL über treffsichere Werfer, die auch in der Zweiten Liga erfolgreich waren. Schmid warnt zudem vor der Heimstärke der Gastgeber. Von acht Partien wurden sechs gewonnen. Nur gegen den HSC Coburg II gab es eine überraschende Niederlage. Noch mehr schmerzte Leutershausen aber die Niederlage am letzten Wochenende bei Nachbar Großsachsen (23:24). Beide Vereine sind Ortsteile von Hirschberg, enger kann ein Derby geografisch gar nicht sein. Die Falken haben ihren kompletten Kader am Start und können gegen den schnell spielenden Kontrahenten aus dem Vollen schöpfen.