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Dritte Bundesliga 26.02.2018

Von Bernd Kalkhof/ Darmstädter Echo

HANDBALL Bieberau/Modau mangelt es an Leidenschaft beim 19:27 gegen den Tabellendritten

LEUTERSHAUSEN - Die MSG Groß-Bieberau/Modau lässt im Drittliga-Derby bei der SG Leutershausen die nötige Leidenschaft vermissen. Eine leblose Vorstellung führt zu einer verdienten 19:27 (9:14)-Niederlage gegen einen motivierten und zielstrebigen Kontrahenten.

„Wir haben über 60 Minuten zu wenig investiert und keinen Zugriff bekommen. In Sachen Emotionen und Leidenschaft war uns Leutershausen eindeutig überlegen“, tadelte Thorsten Schmid sein Team nach der mauen Vorstellung. Dabei hatten sich die Odenwälder viel mehr vorgenommen, wollten gegen einen favorisierten Konkurrenten ohne Druck aufspielen. Doch schon nach sieben Minuten stand es 0:5, ehe sich die Südhessen etwas besser zurechtfanden. Der Anschluss zum 5:7 erwies sich als Strohfeuer, denn die in den letzten Wochen so sattelfeste Abwehr ließ zu viele Räume.

Davon profitierte besonders Leutershausens Neuzugang Maximilian Rolka. Fast im Alleingang sorgte der Rückraumspieler für einen 5:12-Rückstand, von dem sich die Odenwälder nicht mehr erholen sollten. Denn auch im zweiten Durchgang fehlte der Abwehr der nötige Zugriff, entsprechend konnten die Falken auch keine Gegenstoßtore verbuchen. Und im Positionsspiel stellte Leutershauen einen ordentlichen Mittelblock.

Überhaupt verlief die zweite Hälfte relativ unspektakulär. Beiden Teams fehlten in der Offensive die nötigen Ideen, beide Teams wirkten im Abschluss verhaltener. Dann trieb SGL-Coach Marc Nagel seine Spieler nach einer Auszeit wieder an. Leutershausen enteilte Mitte der zweiten Halbzeit auf 21:14.

 

Thorsten Schmid versuchte ebenfalls mit einer Auszeit, der Niederlage entgegenzuwirken. Doch die emotionale Ansprache verpuffte, es fehlte den Falken wohl einfach auch am nötigen Glauben, an der Bergstraße etwas reißen zu können. So blieben die Kräfteverhältnisse einseitig, selbst als der Gastgeber seine zweite Garnitur auf das Parkett brachte. Leutershausen untermauerte seinen guten zweiten Tabellenrang mit einer konzentrierten Leistung, während die MSG auf den achten Rang abrutschte.

MSG: Juzbasic und Khan (im Tor), Malik 6, Semmelroth 4, Florian Bauer 1, Büttner 3/2, Lucas Bauer 1, Buschmann 1, Rivic 1, Weber 1, Ahrensmeier, von Stein, Batinovic 1, Dambach, Haupttorschützen SGL: Rolka 7, Felix Jäger 6, Ruß 6, Zeitstrafen: 2/3, Disqualifikation Florian Bauer 45.dritte Zeitstrafe, Siebenmeter: 1/0 und 2/2, Zuschauer: 380.