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Dritte Bundesliga 19.03.2018/ Darmstädter Echo

 

GROSS-BIEBERAU - (kaf). Was war da bloß los bei der MSG Bieberau/Modau? Der südhessische Handball-Drittligist quittierte bei der SG Bruchköbel eine unnötige 26:28 (11:132)-Niederlage. Nur eine Woche nach der Gala-Vorstellung beim 33:27-Erfolg über die HSG Nieder-Roden enttäuschte der Tabellenzehnte besonders in der zuvor so formidablen Defensive. „Wir haben keine Einstellung in der Abwehr gefunden. Gedanklich zu langsam und mit den Beinen zu spät“, haderte Thorsten Schmid mit der Vorstellung. Der MSG-Trainer nannte die fehlende Leidenschaft in der Deckung den Schlüssel für die Niederlage.

Denn ohne die vermehrten Ballgewinne hinten fehlte es den Südhessen an den wichtigen Toren aus der ersten und zweiten Angriffswelle. Nur in manchen Phasen stand die Abwehr, und schon lief es. Doch das gab es selten.

Aufholjagd geht am Ende ins Leere

Schon nach neun Minuten lagen die Gäste mit 2:6 im Hintertreffen. Bruchköbel spielte alles andere als sattelfest, aber der abstiegsbedrohte Aufsteiger ging in die Tiefe und nutzte die Freiräume in der MSG-Abwehr trefflich. Allen voran Milos Kreckovic und Jonas Heuer. So rannten die Südhessen auch nach der Pause permanent einem Rückstand hinterher. Beim 15:20 (49.) schien der Vergleich gelaufen. Doch Bruchköbel zeigte nun Nerven. Die MSG stellte die Abwehr auf 3-2-1 um und holte Tor um Tor auf. 28 Sekunden vor der Sirene traf Michael Malik zum 26:27. Doch Bruchköbel traf noch einmal.

„Aus meiner Sicht darfst du so ein Spiel niemals verlieren. Und unsere Aufgaben werden in den kommenden Wochen nicht leichter“, sagte Schmid mit Blick auf zwei weitere Auswärtsspiele in Folge und nur vier Zählern Vorsprung auf die Abstiegsränge.

MSG: Juzbasic und Khan (im Tor), Malik 4, Semmelroth , Büttner 8/3, Batinovic 7, Florian Bauer, Buschmann 1, Darren Weber 3, von Stein 3, Lucas Bauer, Rivic. Dambach, Jusys. Haupttorschützen SGB: Kreckovic 8/4, Heuer 5, Zeitstrafen: 3/3, Siebenmeter: 6/5 und 3/3, Zuschauer: 630.