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09.05.2018 09:57 Uhr - 3. Liga Ost - noa

Hanau nach Sieg gegen Großwallstadt auf Platz 3, Gelnhausen in Relegation

Die Saison in der 3. Liga Ost ist beendet. Am letzten Spieltag kämpfte sich der TV Gelnhausen auf den Relegationsplatz, Trauer gab es hingegen beim HSC Bad Neustadt. Coburgs Reserve bejubelte den Klassenerhalt. Für einen deutlichen Sieg sorgte die HSG Hanau gegen Aufsteiger TV Großwallstadt.

 

HSG Hanau - TV Großwallstadt 31:26 (18:9)
Zum Abschluss noch einmal eine Gala-Vorstellung. Die HSG Hanau spielte am letzten Spieltag in der 3. Handball-Liga Ost den Meister TV Großwallstadt im ersten Abschnitt mit einem 18:9 an die Wand und schließt die Saison durch den 31:26-Erfolg auf einem laut Pressedienst "sensationellen" dritten Platz ab. Damit bleibt das Beer-Team als einzige Mannschaft zu Hause ungeschlagen und qualifiziert sich erstmals in der Vereinsgeschichte direkt für den DHB-Pokal. Großwallstadt, das bereits in der Vorsaison in Hanau verlor, kann sich damit trösten als Aufsteiger nächste Saison nicht zur HSG reisen zu müssen.

"Das war ein gelungener Abschluss. Wir wollten heute unbedingt gewinnen und das hat man der Mannschaft angemerkt. Dass am Ende Platz drei herausspringt und wir sogar vor Nieder-Roden liegen, hätte vor der Runde niemand gedacht. Ich bin stolz auf die Mannschaft und auf die Fans der HSG Hanau, die uns hier in der Main-Kinzig-Halle einzigartig unterstützt haben", sagte Hanaus Trainer Beer nach der Partie.

HSG Rodgau Nieder-Roden - TV Gelnhausen 31:36 (17:19)
Den Gästen aus Gelnhausen war von der ersten Sekunde an anzumerken, dass sie mit allem, was sie zur Verfügung hatten um die letzte Chance für den Klassenerhalt kämpfen würden. Durch den am Ende verdienten Sieg war der Sprung auf den Relegationsplatz 14 möglich. Denn gleichzeitig verlor der vorherige 14. Bad Neustadt sein letztes Spiel gegen Groß-Bieberau/Modau und wurde somit von Gelnhausen abgefangen. Auf die Relegation verzichtete allerdings der kommende Gegner TV 1893 Neuhausen, Gelnhausen steht somit kampflos im Endspiel um den ersten Nachrückerplatz gegen den Sieger des Duells Hamburg-Barmbek gegen Aurich. (wir berichteten)

MSG Groß-Bieberau/Modau - HSC Bad Neustadt 22:20 (12:8)
Die Enttäuschung war dem HSC Bad Neustadt nach Spielende anzumerken. Durch die knappe Auswärtsniederlage wurde die letzte Chance auf die Relegation verspielt und somit war der direkte Abstieg in die Bayernliga besiegelt. Wieder einmal konnte Bad Neustadt eine kämpferische Leistung nicht in Punkte ummünzen. Nach einer 7:4-Führung geriet allerdings Sand ins Getriebe.
"Wir haben vor allem im Angriff zu viele Fehler gemacht und bis zur Pause nur noch einmal durch Vilim Leskovec in der 23. Minute getroffen", sagte Trainer Igor Mjanowski auf der HSC-Homepage. Durch diese extreme Schwächephase geriet Bad Neustadt ins Hintertreffen. Doch der Kampfgeist war ungebrochen und die Gäste kämpften sich nach dem Seitenwechsel zum 15:17 heran. Ein zwischenzeitlicher 3:0-Lauf von Groß-Bieberau/Modau machte die letzten Sieghoffnungen allerdings zunichte.

Northeimer HC - HC Erlangen II 30:26 (17:11)
Auf dem siebten Tabellenplatz beendet der Northeimer HC die zweite Drittligasaison und krönt damit eine Aufholjagd zum Saisonende mit dem besten Ergebnis des Vereins überhaupt. Gegen den HC Erlangen II gab es einen 30:26-Sieg. Vor vollbesetzten Rängen und einem enthusiastischen Publikum bestätigten noch einmal die bereits feststehenden Abgänge Lothar v. Hermanni, Max Berthold (sechs Tore), Kai Strupeit und Marlon Krebs (acht Tore), wie sehr sie die Mannschaft während der Saison geprägt haben. NHC-Trainer Carsten Barnkothe steht nun vor der Aufgabe, mit neuen Spielern und dem feststehenden Kern eine zukunftsfähige Mannschaft zu formen, die sich langfristig im oberen Drittel der Tabelle festsetzen kann.

HSV Bad Blankenburg - SG Leutershausen 31:25 (13:12)
Die SG Leutershausen beendet die Saison nach einer verletzungsgeplagten Rückrunde auf Rang sechs der Tabelle. In der letzten Partie der Spielzeit unterlagen die Roten Teufel bei Absteiger HSV Bad Blankenburg mit 25:31. "Es war trotzdem ein gutes Spiel. Wir haben die Möglichkeiten, die wir mit unserem sehr dezimierten Kader heute hatten, ausgeschöpft", sagte ein gut gelaunter Coach Marc Nagel nach der Partie am Rande einer Grillfeier seines Teams: "Das machen wir nach dem letzten Saisonspiel immer so."

TV Germania Großsachsen - SC Magdeburg II 39:27 (23:10)
"Es war ein lockereres Trainingsspiel so viel sei gesagt", berichtet der Pressedienst des TVG nach dem klaren Heimsieg gegen den SC Magdeburg II. Trotz etlicher Ausfälle war der TVG jederzeit Herr der Lage und ließ Magdeburgern keine Chance. "Das wir die Saison am Ende auf Platz 9 abschließen ist schon wirklich klasse und zeigt das auch der zweite Anzug sitzt. Wir haben eine wirklich schwere Saison hinter uns und können stolz auf das erreichte sein. Ich hoffe, dass das Pech jetzt aufgebraucht ist. Sowas möchte ich nicht noch einmal mitmachen", so ein zufriedener TVG-Trainer Stefan Pohl.

SV Anhalt Bernburg - HSC Coburg II 25:28 (10:15)
Der HSC Coburg II sicherte sich mit dem Auswärtserfolg gegen Bernburg den Klassenerhalt am letzten Spieltag. Eine konzentrierte Abwehrleistung war der Schlüssel zum Erfolg, der bereits in der ersten Halbzeit zu einer Fünf-Tore-Führung verhalf. Der Vorsprung schmolz allerdings in der Schlussphase und Anhalt Bernburg glich nach 52 Minuten zum 22:22 aus. Coburg zeigte jedoch Charakterstärke und behielt die Nerven. Ein 3:0-Lauf ebnete den Weg zum wichtigen Sieg.

"Ich möchte der Mannschaft ein Riesenkompliment machen", sagte Coburg-Trainer Martin Röhrig auf der Vereinshomepage. "Wir waren vor fünf Spielen schon mausetot. Die Mannschaft hat sich total zusammen gerissen. Auch heute wieder ein riesiges Spiel gemacht." Der sechsfache Torschütze Benedikt Kellner ergänzte: "Am Ende gilt der Klassenerhalt, den wir uns nach einer sehr wechselhaften Saison aus eigener Kraft erkämpft haben, weil wir nie den Glauben an uns verloren haben."

GSV Eintracht Baunatal - SG Bruchköbel 25:27 (10:14)
Angeführt vom zehnfachen Torschützen Tegaday Nuez Ramos sicherte sich die SG Bruchköbel den Auswärtserfolg bei Eintracht Baunatal und kletterte zum Abschluss noch einmal in der Tabelle auf den zehnten Platz. Trotz eines 0:3-Fehlstarts drehte Bruchköbel die Partie schnell und setzte sich zur Pause leicht ab. Baunatal kam in der Schlussphase noch einmal auf zwei Treffer heran, konnte aber nach dem Doppelpack von Bruchköbels Zourek nur nach Schadensbegrenzung betreiben.
Quelle: http://www.handball-world.news/o.red.r/news-1-1-62-104159.html