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Bieberau rettet knappe Führung

Dritte Bundesliga 16.04.2018

 

Von Bernd Kalkhof/ Darmstädter Echo

HANDBALL 27:26-Erfolg in Magdeburg bringt den südhessischen Drittligisten auf den fünften Rang

MAGDEBURG/BIEBERAU - Die MSG Bieberau/Modau rettet bei der Talentschmiede des SC Magdeburg einen hauchdünnen Vorsprung über die Ziellinie. Das 27:26 (15:11) ist der vierte Sieg in Folge für den südhessischen Handball-Drittligisten.

 

„Wir haben heute sehr viele Fehler gemacht“, gestand Thorsten Schmid nach dem knappen Auswärtssieg an der Elbe. Umso glücklicher war der Trainer der MSG Bieberau/Modau über den etwas schmeichelhaften Erfolg beim heimstarken SC Magdeburg II. „Es war am Ende sehr knapp, aber wir haben gewonnen. Das ist der entscheidende Faktor“, sagte Schmid. 30 Sekunden vor der Schlusssirene hatte Magdeburgs Niklas Danowski den Anschlusstreffer zum 26:27 erzielt. Die Südhessen hatten dann Ballbesitz und brachten den Erfolg über die Zeit. „Eigentlich haben wir gut in die zweite Halbzeit gefunden, dann aber plötzlich völlig den Faden verloren“, tadelte Schmid die Phase nach der 18:14-Führung in der 40. Minute.

Dabei ließ es sich lange gut an für die Falken. Die lange Anfahrt war den Gästen zuerst nicht anzumerken. Nach 13 Minuten führten die Südhessen mit 8:4. Angesichts der offensiv ausgelegten 5:1-Abwehr der Ostdeutschen versuchten die Falken ihr Heil über das Kreisspiel. Das klappte dank der treffsicheren Kreisläufer Benjamin von Stein und Dziugas Jusys auch hervorragend. Doppelt wichtig, denn im Rückraum waren die Gäste nicht komplett.

Am Donnerstag hatte sich Markus Semmelroth im Training verletzt. Für den ehemaligen Zweitligaspieler ist die Saison nach einem knöchernen Bandabriss beendet. Michael Malik sprang auf Halblinks erfolgreich in die Bresche.

Doch nach 40 Minuten wendete sich das Blatt zusehends. Die MSG fabrizierte unnötige Fehler, die schnellen SC-Talente konterten. Besonders der spanische Junioren-Nationalspieler Juan de la Pena setzte der MSG-Defensive zu. Der drittbeste Schütze der Liga traf zehnmal. Es wurde immer enger. In den hektischen Schlussminuten sorgte dann aber Mannschaftskapitän Till Buschmann für Entlastung. 58 Sekunden vor Schluss traf der Linkshänder zum 27:25, was gerade so reichte. Schöner Nebeneffekt des vierten Erfolgs in Serie: Die Odenwälder kletterten auf den fünften Tabellenrang.

MSG Bieberau/Modau Juzbasic und Khan (im Tor), Batinovic 4, Malik 4, Büttner 4/2, Buschmann 3, von Stein 7, Florian Bauer, Darren Weber 2, Lucas Byauer, Rivic 1, Jusys 2, und Ahrensmeier, Haupttorschützen Magdeburg: de la Pena 10/4, Schikora 6, Hensen 3, Zeitstrafen: 1/3, Siebenmeter: 4/4 und 3/2, Zuschauer: 310.

MSG Aktuell: Die Falken gewinnen in Magdeburg mit 27:26

Hier zumindest die Aufstellung der MSG Falken und die Torschützen. Durch den Erfolg rückt das Team von Trainer Thorsten Schmid sogar auf Platz fünf der Tabelle und steht vor der SG Leutershausen. Super gemacht Jungs, kommt gut heim.

 

MSG Groß-Bieberau/Modau

 

# Name Position Tore 7m V 2min D/D+B
16 Khan, Saad   0 0/0   0  
91 Juzbasic, Martin   0 0/0   0  
2 Bauer, Florian   0 0/0   1  
4 Jusys, Dziugas   2 0/0   0  
6 Malik, Michael   4 0/0 x 1  
7 Büttner, Robin   4 3/2 x 0  
9 Bauer, Lucas   0 0/0   0  
11 Buschmann, Till   3 0/0   1  
17 Rivic, David   1 0/0   0  
24 Weber, Darren   2 0/0   0  
33 Ahrensmeier, Jonas   0 0/0   0  
37 von Stein, Benjamin   7 0/0 x 0  
96 Batinovic, Hrvoje   4 0/0   0  
OA Jost, Kris   0 0/0   0  
OB Schmid, Thorsten   0 0/0   0  
OC Janßen, Harald   0 0/0   0

Spontaner Besuch

 

Mit einem spontanen Besuch bei der Familie und Pizzeria Da Molentino in der Bahnhofstr. 32 bedankte sich die weibliche E- und D-Jugend für die T-Shirts der beiden Jugend Teams. Dabei übergaben die Teams jeweils ein Mannschaftbild als andenken dafür.

 

Vielen Dank

Nächste Aufgabe für die MSG Falken am Samstag in Magdeburg

Dritte Bundesliga 13.04.2018/ Darmstädter Echo

 

„Wir müssen sofort da sein“

 

HANDBALL Bieberaus Leistungsträger Markus Semmelroth erwartet ein schweres Spiel in Magdeburg

GROSS-BIEBERAU - (kaf). Die MSG Bieberau/Modau hat mit der heimstarken Bundesliga-Reserve des SC Magdeburg eine schwere Auswärtsaufgabe vor der Brust. In der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt wartet am Samstag (19 Uhr, Gieseler-Halle) eine junge, ganz hungrige Mannschaft auf die Odenwälder. Gerade zwei Punkte trennen die beiden Kontrahenten, weshalb keine Favoritenrolle auszumachen ist. Davon ist auch Markus Semmelroth überzeugt, der großen Respekt vor dem Kontrahenten hat. „Eine hungrige Mannschaft, die mit enormem Tempo agiert. Wir müssen sofort da sein, dagegen halten und zeigen, dass wir die Punkte unbedingt wollen“, erklärt der Halblinke der MSG. Semmelroth kam vor dieser Spielzeit vom Bundesliga-Aufsteiger TV Hüttenberg in den Odenwald und wurde schnell zum Leistungsträger. In den letzten Wochen hatte der Student aber erhebliche Knieprobleme, weshalb er nur auf sporadische Kurzeinsätze kam. Beim letzten Heimsieg gegen Großsachsen überzeugte der mittlerweile beinahe schmerzfreie Mittelhesse mit viel Druck und fünf Treffern. Dabei betreibt Semmelroth einen hohen Aufwand, um bei den Falken mitzuwirken. Er lebt in Dutenhofen, 120 Kilometer von Groß-Bieberau entfernt. So pendelt Semmelroth zwischen Dutenhofen, der Universität in Gießen und Groß-Bieberau, wo vier Trainingseinheiten pro Woche warten. Dennoch bereut er den Wechsel nicht. „Das ist eine coole Mannschaft hier und ich habe von Anfang an viele Spielanteile bekommen“, sagt der variantenreiche Rückraumspieler.

 

 

Markus Semmelroth, war einer der besten Akteure im Hinspiel beim Sieg gegen Magdeburg II.

 

 

Starke Leistung beim 35:28 im Hinspiel

Und er ist froh, die Beschwerden der letzten Wochen überstanden zu haben. „In der Vorrunde hatte ich wegen des kleinen Kaders viel Last auf meinen Schultern. Nun sind wir breiter aufgestellt. Es war wichtig, dass andere Spieler wie Michael Malik in die Bresche springen“, sagt Semmelroth, der kurz vor seiner Bachelor-Prüfung steht. An das furiose 35:28 im Hinspiel gegen den Magdeburger Talentschuppen erinnert er sich gerne. „Da haben wir ein Superspiel hingelegt und Magdeburg die Grenzen aufgezeigt“, hofft der Torjäger auf ein zweites Erfolgserlebnis gegen den SC an der Elbe.

MSG Groß-Bieberau/Modau II gegen SKG Roßdorf

Am Sonntag wartete die MSG Groß-Bieberau/Modau II auf die SKG aus Roßdorf. Mit 9 Feldspielern, unter anderem Trainer Andreas Wolf, wollten die Falken II den Start gegen die spielstarke Gästemannschaft nicht verschlafen.  Das gelang jedoch nicht so wie man sich das vorgestellt hatte und die Gäste kamen mit 0:2 in Front. Doch die Falken kamen jetzt besser ins Spiel, so dass ab der 16. Minute die erste Führung heraussprang. Bis zur Halbzeit konnte man die Führung auf 19:16 ausbauen.

Nach der Halbzeit konnte der auf Mitte agierende Nils Arnold die Führung noch steigern. Bei Minute 43 traf der am Tag beste Torschütze Moritz Kaczmarek zum 27:19 und damit der höchsten Führung im ganzen Spiel. Dies gelang auch, da die Abwehr und die dahinterstehenden Torhüter die Bälle abwehren konnten. Anschließend wurde diese Führung sicher ins Ziel gebracht, sodass am Ende ein 32:26 auf der Anzeigetafel stand

Nächste Woche Sonntag heißt Auswärts unser Gegner TUS Griesheim mit ihrem Trainer Oliver Lücke der unseren Falken ja durchaus bekannt ist. Hier hoffen wir wieder auf die Mitreise einiger Fans, damit die nächsten zwei Punkte auf unserem Konto landen.

MSG Tore:  Kaczmarek 10/4, Löffler 6, Lebherz 6, Arnold 4, Rivic 3, Jusys 2, Wagner 1

Roßdorf Tore: Pfeiffer 9/5, Metzen 5, Schattschneider 4, Schmid 3, Schöber 2, Esser, Kämmerer, F. Lang (Je 1)

Mit mehr Energie zum Sieg

Dritte Bundesliga 09.04.2018

 

Acht Tore steuert Robin Büttner (am Ball) zum  Groß-Bieberauer 28:25-Erfolg im Drittliga-Derby gegen den TV Großsachsen bei. 	Foto: Jürgen Pfliegensdörfer

 
Derzeit in sehr guter Form und achtfacher Torschütze: Robin Büttner
 
Von Bernd Kalkhof/ Darmstädter Echo

HANDBALL Drittligist Bieberau bezwingt Großsachen 28:25 und klettert auf Rang sechs

GROSS-BIEBERAU - Leistungssteigerung nach der Pause. Handball-Drittligist MSG Bieberau/Modau bezwingt Germania Großsachsen mühsam mit 28:25 (11:11).

Für den Konkurrenten von der Bergstraße bleibt die Großsporthalle in Groß-Bieberau eine uneinnehmbare Festung. Am Samstagabend wiesen die Odenwälder die Germania Großsachsen in ihre Schranken. Allerdings erwiesen sich die Bergsträßer vor 600 Zuschauern als der erwartet unangenehm und individuell starke Gegner. Es war eine harte Nuss, die MSG-Trainer Thorsten Schmid und seine Mannschaft da zu knacken hatten.

Beide Mannschaften begannen das Derby aber verhalten und behäbig. Die zuletzt so starke MSG-Defensive konnte die trägen Angriffsbemühungen der Gäste aber kaum nutzen. „Wir waren da nicht richtig präsent und sind überhaupt nicht ins Rollen gekommen“, haderte Schmid mit der lauen Vorstellung seiner Mannschaft. Der Halbzeitstand von 11:11 spiegelte den Verlauf wider.

„Ich habe der Mannschaft in der Kabine gesagt, dass sie viel mehr investieren und mehr Energie in das Spiel legen muss“, verriet Schmid sein Rezept für den zweiten Durchgang. Und sein Team reagierte. Eine beherzte Defensive wartete nun auf die Nordbadener, die sich deutlich schwerer taten. Daraus entwickelten sich auch Tore aus dem Tempospiel, zumeist über den schnellen Robin Büttner, seit Wochen in Topform. Vorne ließen die Odenwälder den Ball zügig laufen. Mitentscheidend war die linke Angriffsseite um Hrvoje Batinovic sowie Markus Semmelroth, der in den letzten Wochen wegen einiger Verletzungsprobleme kaum in Erscheinung getreten war. Nun wirbelte der zweitliga-erfahrene Halblinke wie zu besten Zeiten. Wie aus einem Guss präsentierten sich die Hausherren zwischen der 30. und 45. Minute. Der Lohn war ein komfortabler 22:16-Vorsprung nach einer Dreiviertelstunde. Großsachsen steckte nie auf, doch den stabilen Gastgebern war nicht mehr beizukommen. Schmid war angetan von der zweiten Halbzeit und freute sich über das Comeback von Semmelroth. „Wir brauchen einfach den Druck von der linken Angriffsseite“, sagte der Trainer, dessen Team auf den sechsten Tabellenrang kletterte.

 

MSG Bieberau/Modau: Juzbasic und Khan (im Tor), Malik 5, Büttner 8/1, Semmelroth 5, Batinovic 5, Florian Bauer, Darren Weber 2, Buschmann 1, Lucas Bauer 1, Ian Weber 1, von Stein, Rivic und Jusys, Haupttorschützen Germania Großsachsen: Schulz 5, Straub 5, Reisig 4, Triebskron 4/3, Zeitstrafen: 2/3, Siebenmeter: 3/1 und 6/4, Zuschauer: 600.

Derby-Erfolg: Dritter Sieg in Folge für die MSG Falken

Arbeitssieg - so kann man den 28:25-Erfolg über den TV Germania Großsachsen durchaus betiteln. Im letzten Heimspielderby dieser Saison trafen die zuletzt zweimal hintereinander siegreichen MSG Falken gegen Germania Großsachsen. Das Team von Trainer Thorsten Schmid wollte unbedingt den Heimsieg, doch entwickelte sich von Beginn an ein recht schwieriges Spiel. Beide Mannschaften kamen einfach nicht ins Rollen, Tore aus dem Rückraum waren Mangelware. Auf beiden Seiten wirkte das Spiel gequält, es gab nur wenige schöne Spielzüge. Zur Halbzeit stand es demzufolge 11:11-Unentschieden und irgendwie konnte man den Eindruck gewinnen, als ob die Partie noch gar nicht begonnen hätte. Die 600 Zuschauer blieben jedoch geduldig und applaudierten bei jeden Spielzug, der zu einem Tor führte.

In der zweiten Halbzeit zeigten die MSG Falken sich deutlich verbessert. Immerhin gelangen 17 Tore, und vor allem Markus Semmelroth half dem Team mit seinen Toren enorm. Insgesamt steigerte sich das gesamte Team, zeigte dass man dieses Derby unbedingt gewinnen will um auch den dritten Sieg in Folge erzielen zu können. Ganz stark hielt vor allem Keeper Martin Juzbasic und auch ihm war es zu verdanken, dass dem Gegner nur 14 Tore im zweiten Abschnitt gelangen. Saad Khan zeigte auch wieder einmal, dass er keine Anlaufzeit benötigt, hielt zum wichtigen Zeitpunkt einen Siebenmeter. Am Ende waren alle zufrieden mit den beiden Punkten. (pfl)

 

 

Jubel nach dem Spiel bei den MSG Falken

 

 

Danke an die jungen Trommler, die für viel Stimmung in der Halle sorgten. Nicht nur die Mannschaft wurde verjüngt, auch bei den Trommlern gibt es Nachwuchs

Bieberau setzt auf Geduld und Disziplin

Dritte Bundesliga 06.04.2018/ Darmstädter Echo

 

HANDBALL Drittligist geht selbstbewusst ins Derby gegen Großsachsen / Schmid warnt vor starken Gästen

GROSS-BIEBERAU - (kaf). Es sind die regionalen Vergleiche, die bei den Anhängern des Handball-Drittligisten MSG Bieberau/Modau zuletzt für Begeisterung sorgten. Zumindest in der etwas in die Jahre gekommenen Großsporthalle „Im Wesner“. Zuletzt präsentierten sich die Südhessen dort mit klaren Erfolgen gegen Hanau und Nieder-Roden. Nun kommt am Samstag (19 Uhr) mit Germania Großsachsen der nächste lokale Konkurrent in den Odenwald.

Ganze zwei Zähler weniger haben die Bergsträßer auf ihrem Konto, ein schwieriger und unangenehmer Konkurrent wartet auf die Südhessen. Deshalb spricht Thorsten Schmid auch von einer großen Herausforderung. Der MSG-Trainer ist beeindruckt von der körperlichen Präsenz der Gäste um ihre 6:0-Abwehrformation. „Da ist Geduld und Disziplin gefragt. Wir müssen sehr präzise dagegen halten.“ Dabei setzt Schmid wieder auf die Abwehr, die Garant war bei den Erfolgen in Northeim und Baunatal.

Endlich mit einem positiven Punktepolster versehen, will die MSG nun auch die Germania in die Schranken weisen. Schmid warnt vor den gefährlichen Rückraumspielern Jan Triebskorn und Phillip Schulz. Zudem zählt für ihn Germania-Kreisläufer Phillip Ullrich zu den besten der Staffel. „Ich denke trotzdem, dass wir zu Hause mit zwei gewonnenen Auswärtsspielen im Rücken das nötige Selbstvertrauen besitzen, um die Partie positiv zu gestalten“, erklärt der Coach. Verzichten muss er auf Keeper Saad Khan, der im Training umknickte.

MSG Falken am Samstag gegen Großsachsen mit Chance auf weitere Punkte

Endlich wieder ein Heimspiel. Und dazu gleich wieder ein kleines Derby, denn der TV Großsachsen wird sich in der Groß-Bieberauer Großsporthalle vorstellen. Zuletzt hatten die MSG Falken drei Auswärtspartieen hintereinander zu absolvieren. Und das überaus erfolgreich, denn lediglich im ersten Spiel gab es bei der SG Bruchköbel eine Niederlage. Vermeidbar, wenn man den Maßstab heute zugrunde legt. Danach kamen die Spieler von Trainer Thorsten Schmid so richtig in Fahrt, legten zunächst beim Sieg in Northeim die Messlatte an und bestätigten den engagierten Auftritt mit dem souveränen 26:16-Sieg bei der GSV Eintracht Baunatal. Das brachte einen enormen Sprung in der Tabelle und derzeit nimmt man Platz sechs ein. Das ist doch mehr als zufriedenstellend und vor allem hat die Mannschaft nichts mehr mit dem Abstieg zu tun. Die Liga ist nach wie vor sehr eng getaktet, denn der Tabellendritte HSG Nieder-Roden hat sogar weniger Siege zu verzeichnen, wie die Falken. Fünf Spieltage vor Saisonschluss ist klar, der Umbruch bei den Handballern in Groß-Bieberau erfolgte zum richtigen Zeitpunkt. Nun gilt es die jungen und hungrigen Talente endgültig in das Gefüge zu integrieren. Dazu besteht auch gegen den Gegner am Samstag Gelegenheit. Germania Großsachsen, derzeit Tabellenachter der Liga, ist ein ernst zu nehmender Gegner. Auch wenn das Auswärtsspiel durch die Falken mit 30:27 gewonnen wurde, ist Vorsicht angesagt. Das Team von Stefan Pohl mit den Bundesligaerfahrenen Simon Spilger und Philpp Schulz wird sich eine Menge vorgenommen haben. Sehen wir einmal zu, wie die Partie am Samstag ( 7. April 2018, 19 Uhr) läuft. Ein Sieg vor eigenem Publikum würde den Falken sehr gut zu Gesicht stehen. (pfl)

Mit stabiler Abwehr auf Platz sechs

MSG Groß-Bieberau/Modau 31.03.2018

 

Von Bernd Kalkhof/ Darmstädter Echo

HANDBALL MSG Bieberau/Modau hat Baunatal auch dank starker Torhüterleistung im Griff – 26:16

GROSS-BIEBERAU - Handball-Drittligist MSG Bieberau/Modau trumpfte auch bei Eintracht Baunatal mit einer vorzüglichen Defensivleistung auf und gewann mit 26:16 (15:9).

 

Es war ein höchst erfolgreicher Monat März für die MSG Bieberau/Modau. Drei Siege aus vier Spielen, und alle drei Erfolge gelangen auswärts. Am Donnerstagabend knüpften die Falken an die Leistung beim 23:21-Erfolg in Northeim an – mit einer aggressiven Abwehr und formidablen Torhütern. Martin Juzbasic parierte 17 Würfe, Saad Khan drei, insgesamt 50 Prozent der Baunataler Abschlüsse wurden erfolgreich entschärft.

 

Zäher Beginn und Rote Karte für Kapitän Till Buschmann

 

Dennoch verlief lange nicht alles wunschgemäß. Man tat sich lange schwer gegen den unangenehmen Kontrahenten. Zwar war auf die MSG-Defensive vom Anpfiff an Verlass, die aus diesem Vorteil entstandenen Ballgewinne wurden aber nicht in Zählbares verwandelt. 16 Fehlwürfe sind eine schwache Bilanz. Nach einer Viertelstunde stand es dementsprechend nur 7:7. Ungenutzte Siebenmeter und zwei frühe Zeitstrafen gegen Routinier Florian Bauer musste die MSG ebenfalls wegstecken.

Mit Ende der ersten Halbzeit gelang dennoch ein kleiner Vorsprung. Eine fragwürdige Rote Karte gegen Kapitän Till Buschmann in der 28. Minute beantworteten die Falken mit zwei weiteren Treffern, was für zusätzliches Selbstvertrauen für die zweite Halbzeit sorgte.

Nun stellte sich auch ein ordentlicher Torabschluss ein. Nach 42 Minuten stand es 21:12 für die Gäste, die nun weiter zielstrebig aufspielten. Da konnte auch der ein oder andere Fehlwurf verkraftet werden. Mit der guten Vorstellung im Norden Hessens gelang es den Odenwäldern, endlich ein positives Punktekonto zu erreichen. Der Lohn ist der sechste Tabellenrang.

„Die Mannschaft hat in der Abwehr nahtlos an die gute Leistung gegen Northeim angeknüpft. Da konnten wir auch die mangelhafte Wurfausbeute verkraften“, erklärte Thorsten Schmid, der mit dem Monat März letztendlich seinen Frieden machte. Mit nun mehr 26 Zählern ist das Thema Abstiegskampf nun Geschichte.

MSG: Juzbasic und Khan (im Tor), Malik 4, Semmelroth 1. Batinovic 4, Büttner 9/2, Darren Weber 4, Buschmann 3, Florian Bauer, Rivic 1, Lucas Bauer 1, von Stein 1 und Jusys, Haupttorschützen Baunatal: Räbiger 6, Vogel 3, Gessner 2, Zeitstrafen: 1 / 2 (Disqualifikation Buschmann, 28.Minute/grobes Foul), Siebenmeter: 3/1 und 5/2, Zuschauer: 300.