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Online-Ticket-Vorverkauf für das Großwallstadt-Derby

MSG Falken gegen den TVG am 24. November in Darmstadt
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Lucas Bauer

 

Am 24. November ist die Darmstädter Böllenfalltorhalle wieder Austragungsort für einen Derby-Kracher. Die MSG Falken empfangen den TV Großwallstadt.

 

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Nach der Pause klemmt es überall

Dritte Bundesliga 01.11.2017/ Darmstädter Echo

 

DRITTE LIGA MSG Groß-Bieberau/Modau verliert nach klarer Halbzeitführung noch 24:25 in Bad Neustadt

BAD NEUSTADT - (kaf). Handball-Drittligist MSG Groß-Bieberau/Modau hat sich am Dienstagabend um den Lohn seiner guten Arbeit gebracht. Nach einer formidablen ersten Halbzeit verlieren die Falken beim HSC Bad Neustadt in letzter Minute mit 24:25 (14:9).

Es war eine ganz bittere Niederlage für die MSG an der Saale. Als beide Teams zur Halbzeit in die Kabinen gingen, schienen die Verhältnisse in diesem emotionalen Vergleich bereits geklärt. Die Bieberauer hatten 30 Minuten lang alles richtig gemacht, beinahe keinen Fehler produziert und ordentlich abgeschlossen. Dank guter Abwehrarbeit wurden auch einige Tempotore generiert. Nach elf Minuten war den Südhessen ein richtig guter Start geglückt, es stand 6:2.

Mit fünf Toren Vorsprung in die Kabine zu gehen, ist eigentlich eine komfortable Angelegenheit. Doch mit dem Wiederanpfiff änderte sich die Gewichtung beider Teams. Die Südhessen agierten, als wären sie noch in der Kabine. Es klemmte an allen Ecken und Enden und so wurde der Vorsprung innerhalb von zehn Minuten verspielt. Nach dem Ausgleich zum 16:16 gingen die nun zielstrebigen HSC-Akteure in Führung.

Wirkten die Franken nach dem Halbzeitpfiff noch verzweifelt, waren sie nun gepusht durch diesen famosen 8:2-Lauf. Von nun an war der Vergleich völlig offen. Eine Minute vor Schluss hatte Bad Neustadt Ballbesitz. Zehn Sekunden vor dem Abpfiff sorgte der Amerikaner Gary Hines mit einem Freiwurftor für die glückliche Entscheidung.

Für eine verdiente Antwort fehlte hernach die Zeit. Immerhin lieferte der junge Jonas Ahrensmeier, der zehn Minuten vor Schluss auf das Parkett kam und dreimal traf, auf Bieberauer Seite einen tollen Einstand.

MSG: Juzbasic und Khan (im Tor), Buschmann 7, Semmelroth 5, Batinovic , Büttner 3, Ahrensmeier 3, Florian Bauer 1, Rivic 1, Lucas Bauer, Weber, Lebherz, von Stein und Dambach, Haupttorschützen HSC: Wicklein 8/2, Schmitt $, Hines 3, Zeitstrafen: 2/2, Siebenmeter: 2/2 und 2/2, Zuschauer: 500.

MSG II gegen Egelsbach: Hatte nichts mit Handball zu tun

Am vergangenen Sonntag spielte die Drittliga Reserve in Egelsbach. Die Vorzeichen standen auf ein spannendes Spiel. Egelsbach wollte nach einer Niederlage in Büttelborn wieder in die Erfolgsspur zurück, und die Falken wollte ihren guten Gesamteindruck gegen Glattbach bestätigen.

Daraus wurde aber nichts, die MSG Groß-Bieberau/Modau II hatte eine ganz schlechten Tag erwischt. Sie spielten ohne Emotionen, nahmen den Kampf nicht an und so gewinnt man gegen keinen Gegner in dieser Klasse. Auch das Endergebnis von 25:24 spiegelt nicht die Leistung wieder. Denn bis zur 55. Spielminute lag man mit 7 Tore zurück, bevor sich das Team zusammenriss und fast noch das Spiel drehte.

Jetzt heisst es: Schnell vergessen und hoffen das sowas nicht nochmal passiert. Die Mannschaft entschuldigt sich bei den zahlreich mitgereisten Fans, für ihre Leistung. Am kommenden Freitag wird sich die Mannschaft gegen den Tabellenführer aus Pfungstadt anders zeigen müssen.

Bieberau schüttelt Frust ab

Dritte Bundesliga 23.10.2017

 

Von Bernd Kalkhof/ Darmstädter Echo

HANDBALL Der Drittligist feiert gegen Bruchköbel einen souveränen 32:21-Heimsieg

GROSS-BIEBERAU - Frustbewältigung gelungen. Handball-Drittligist MSG Bieberau/Modau lässt die schwache Vorstellung bei der HSG Nieder-Roden links liegen und schlägt Aufsteiger SG Bruchköbel zuhause hochverdient mit 32:21 (11:8).

Am Samstagabend warf sich die MSG den ganzen Frust von der herben 19:30-Pleite im Rodgau von der Seele. Leidtragender war die SG Bruchköbel. Der Neuling, bisher schon mit sieben Zählern ausgestattet, quittierte eine klare Niederlage, denn die Odenwälder boten an diesem Abend einfach mehr.

 

 

Stärkste Phase nach der Pause

 

Doch es benötigte schon einige Zeit, bis man den frechen Neuling in die Knie zwingen konnte. Von Beginn an präsentierte sich die MSG zielstrebig und engagiert. Doch in der Vorwärtsbewegung und auch beim Torabschluss gab es noch zu viele Unzulänglichkeiten, die den Gästen in die Karten spielten. Dabei leistete die Defensive der Falken ganze Arbeit. Bruchköbels Torjäger Max Kraushaar erzielte nur einen Treffer, ehe er in der 36. Minute wegen der dritten Zeitstrafe disqualifiziert wurde. Antreiber Jonas Ulshöfer blieb ebenfalls blass. Nur Linkshänder Sergej Zutic (3) brachte die MSG in Abschnitt eins in Verlegenheiten.

Nach einem 8:4-Vorsprung ging es mit 11:8 in die Pause. Dort forderte Thorsten Schmid von seinen Schützlingen mehr Konzentration ein, um die unnötigen Fehler abzustellen. Die Worte des Falken-Trainers fanden Gehör. Direkt nach dem Wechsel folgte die beste Phase der Gastgeber. Innerhalb von zehn Minuten schraubten die Falken den Vorsprung auf 18:9. Bruchköbel, nun ohne Max Kraushaar, steckte frühzeitig auf. Erst in den letzten zehn Minuten kamen die Gäste vornehmlich durch Routinier Tegaday Ramos-Nuez (7) zu einer Ergebnisverbesserung. Der Kanare spielte vor Jahren mit dem TV Groß-Umstadt in der Zweiten Liga.

 

Zwar wehrt sich Neuling Brüchköbel nach Kräften (Edi Pjanic/links und Max Kraushaar gegen Darren Weber), doch die MSG Groß-Bieberau setzt sich letztlich souverän durch. 	Foto: Jürgen Pfliegensdörfer

Schmid wechselte munter durch, brachte erstmals Jonas Ahrensmeier in der Abwehr. Zudem stand nun Saad Khan zwischen den Pfosten, der allerdings kaum einen Ball zu greifen bekam. Das war den gut 450 Zuschauern egal, sie feierten einen hochverdienten Heimsieg.

MSG Bieberau/Modau: Juzbasic und Khan (im Tor), Semmelroth 7, Batinovic 11, Buschmann 1, Büttner 2, Florian Bauer, Weber 5/3, Rivic 4, Dambach 2, Bauer, Ahrensmieer, von Stein und Lebherz, Haupttorschützen Bruchköbel: Ramso-Nuez 7/4, Zutic 3, Bätz 3, Zeitstrafen: 5/6, Siebenmeter: 4/3 und 5/4, Zuschauer: 450.

„Es wird nicht leichter“

Dritte Bundesliga 20.10.2017

 

Von Bernd Kalkhof/ Darmstädter Echo

HANDBALL Drittligist MSG Bieberau/Modau will gegen Bruchköbel die Derby-Pleite in Nieder-Roden vergessen lassen

GROSS-BIEBERAU - Die MSG Groß-Bieberau/Modau will sich am Samstag im Heimspiel gegen die SG Bruchköbel (19 Uhr, Sporthalle Im Wesner) für den schwachen Auftritt bei der HSG Nieder-Roden rehabilitieren. Die 19:30-Pleite beim Nachbarn im Rodgau tat dem Handball-Drittligisten weh.

 

Der Auftritt bei der HSG Nieder-Roden hat einige Spuren hinterlassen. „Wir sind nach dem 5:5 voll unter die Räder gekommen. Wenn man so ein Spiel dann mit fünf oder sechs Gegentoren verliert, geht das in Ordnung. Aber uns hat am Ende schon Engagement und Willen gefehlt“, hadert auch Robin Büttner mit der heftigen Klatsche.

 

Treffsicher: Der 21 Jahre alte Außenspieler Robin Büttner zählt bisher zu den stabilen Leistungsträgern bei der MSG Groß-Bieberau. Der Handball-Drittligist hofft nach wechselhaften Leistungen am Samstag auf einen Heimsieg gegen die SG Bruchköbel. 	Foto: Jürgen Pfliegensdörfer

 

Außenspieler Büttner derzeit zweitbester Werfer

 

Der Rechtsaußen der MSG gehörte im Rodgau noch zu den Leistungsträgern, war aber hernach ebenfalls ratlos: „Der Grund für unseren Einbruch ist schwer zu erklären, das war einfach ein gebrauchter Tag“, hat Büttner das Negativerlebnis abgehakt. Mit 42 Toren ist der Arheilger zweitbester Werfer der Falken, nur Markus Semmelroth traf öfter (43). Trotz seiner 21 Jahre konnte der Außenspieler in allen bisherigen Partien überzeugen, was sich aber schon in der Vorbereitung andeutete.

 

Nun richtet sich sein Blick auf den bisher so erfolgreich aufspielenden Aufsteiger aus Bruchköbel. Die SG steht mit 7:7-Zählern derzeit sogar besser da als die Odenwälder. Einige altgediente Leistungsträger wie Ante Vuko haben nach der Meisterschaft aufgehört, dafür hat sich der Neuling gut verstärkt. Sergej Zutic, Edi Pranic, Max Kraushaar und Jonas Ulshöfer zeigten bisher eine starke Form. Besonders auf den früheren Hüttenberger Kraushaar, der lange verletzt war, sowie Spielgestalter Ulshöfer muss die MSG-Defensive aufpassen. „Das wird kein Selbstläufer, Bruchköbel ist gut aufgestellt. Trotzdem ist unser Ziel, zwei Punkte zu holen. Es wird schließlich in den kommenden Wochen nicht leichter“, erklärt Büttner mit Blick auf die schweren Aufgaben in Bad Neustadt und gegen den SC Magdeburg II.

Samstag gegen Bruchköbel - Erfolg wäre ungemein wichtig

Eigentlich hatte das Trainerteam, die Spieler und die Verantwortlichen gedacht, dass man bei den MSG Falken solche Spiele wie in Nieder-Roden, nicht mehr sieht. Doch es kam ganz anders. Bei der HSG Nieder-Roden hatte die Mannschaft von Trainer Thorsten Schmid über den gesamten Verlauf nicht den Hauch einer Chance. „Mir war schon bewusst, dass Nieder-Roden über einen Kader verfügt, der mit Sicherheit zum Besten in der gesamten Liga zählt. Uns war auch klar, dass wir uns schon mächtig strecken müssen, um dort zu bestehen. Aber mit 19:30 dort zu verlieren, hat schon geschmerzt“, zieht Trainer Schmid eine erste Analyse. Dabei begannen die Falken recht forsch, hielten die ersten 12 Minuten ausgeglichen. Doch dann hatte sich Nieder-Rodens Keeper Marco Rhein so richtig auf die Bieberauer eingestellt und vernagelte sein Tor. Zwischen Minute 15 und 30 gelangen den Gästen gerade einmal zwei Treffer. Martin Juzbasic, der Keeper der MSG Falken ist ebenfalls ein Könner seines Fachs, doch gegen Nieder-Roden hatte er nicht unbedingt seinen besten Tag. Am Ende musste man sich im Derby vor 600 Zuschauern mit der Nebenrolle begnügen und recht enttäuscht gingen die vielen mitgereisten Fans nach Hause.

 

 

 

Thorsten Schmid und das junge Team der MSG Falken müssen im schweren Heimspiel gegen den Aufsteiger aus Bruchköbel ran

 

Nun kommt am Samstag ein Aufsteiger nach Groß-Bieberau. Die SG Bruchköbel hat bereits sieben Punkte auf dem Konto und gewann zuletzt das Derby gegen die HSG Hanau mit 32:24. Da kann man wahrlich nicht von einer einfachen Aufgabe sprechen. Bruchköbel ist enorm stark und hat bereits in Gelnhausen oder daheim gegen Großsachsen gepunktet. Das zeigt deutlich, wie enorm ausgeglichen diese Liga in dieser Saison ist. Es ist also eine spannende Partie zu erwarten. Gespielt wird am Samstag, 21. Oktober, zur gewohnten Zeit um 19 Uhr in der Großsporthalle. (pfl)

Offenbach-Post: „Falken“ die Flügel gestutzt

HSG Rodgau gewinnt deutlich mit 30:19

 

14.10.17 03:00

 

Nieder-Roden - Eine Woche nach der enttäuschenden Vorstellung bei der 20:25-Niederlage in Hanau zeigten sich die Handballer der HSG Rodgau Nieder-Roden in der 3. Liga Ost gut erholt.

Nach glänzender Vorstellung warfen die Rodgauer die „Falken“ von der MSG Groß-Bieberau/Modau im Derby mit 30:19 (14:7) aus der Sporthalle an der Wiesbadener Straße und stockten ihr Punktekonto auf 9:7 Zähler auf. „Groß-Bieberau war kein schlechter Gegner. Das ist auch keine Laufkundschaft, immerhin lag die MSG vor dem Spiel nur einen Punkt hinter uns. Aber wir haben am Ende auch in der Höhe verdient gewonnen“, sagte Nieder-Rodens Sprecher René Marzo.