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Entscheiden wieder Kleinigkeiten?

Dritte Bundesliga 13.10.2017

 

Von Bernd Kalkhof/ Darmstädter Echo

HANDBALL Groß-Bieberau im Drittliga-Derby bei der heimstarken HSG Nieder-Roden gefordert

GROSS-BIEBERAU - Schwere Aufgabe im Rodgau. Um bei der heimstarken HSG Nieder-Roden erfolgreich zu sein, muss für Handball-Drittligist MSG Bieberau/Modau an diesem Freitag alles passen.

 

Die Vorzeichen für das Derby heute Abend (20 Uhr, Sporthalle Wiesbadener Straße) sind aus Sicht der MSG gar nicht so schlecht, wie es der Saisonstart mit 2:8 Zählern hätte vermuten lassen. Mit zwei Siegen in Folge hat sich das neuformierte Team um Trainer Thorsten Schmidt an das Mittelfeld der starken Staffel herangeworfen. Die heimstarken Rodgauer erleben nach einem guten Saisonauftakt gerade eine Berg- und Talfahrt. Erst schlug die HSG in eigener Halle mit einem Tor in letzter Sekunde den Altmeister aus Großwallstadt, um dann nur eine Woche später bei der HSG Hanau mit 20:25 zu scheitern. Dabei spielte das Team von Trainer Jan Redmann lethargisch und ohne Biss.

 

Starker Rückhalt: Torwart Martin Juzbasic tritt mit der MSG Groß-Bieberau/Modau heute Abend im Drittliga-Derby bei der HSG Nieder-Roden an. 	Foto: Jürgen Pfliegensdörfer

 

 

 

 

Darauf können die Falken nicht hoffen. Die MSG erwartet in Nieder-Roden also ein heißer Tanz – eigentlich wie in jedem Jahr. Bei den meisten Vergleichen der Nachbarn waren Kleinigkeiten ausschlaggebend. 2016 gewannen die Odenwälder in einem Herzschlag-Finale glücklich mit einem Tor. Entscheidend dürfte die Defensivarbeit der beiden Kontrahenten sein. Welche Abwehr bekommt den Gegner besser in den Griff, welcher Torhüter erwischt den besten Tag. Mit Marco Rhein (HSG) und Martin Juzbasic (MSG) stehen herausragende Akteure zwischen den Pfosten. Bis auf Kris Jost, der am 16.Oktober an der Schulter operiert wird, ist der Kader der Falken komplett.

Sieg der MSG II im Kerbspiel

„Kann man so machen“ 

 

Am Kerb Sonntag hieß der Gegner TV Glattbach, der mit einer Niederlage, einem Unentschieden und zuletzt einem Sieg mit breiter Brust nach Ober-Ramstadt reiste. 
Die 3. Ligareserve war gut vorbereitet auf den personell übermächtigen Gegner, lies aber von der 1. Minuten an keinen Zweifel daran, wer hier als Sieger von der Platte geht. 
Aus einer aggressiven 3:2:1 Deckung versuchte man den unterfränkischen Gästen gleich den Zahn zu ziehen. 
Was auch gleich prima funktionierte, schnell lag man mit 3:0 in Führung.
Nach 15 Spielminuten stellte Trainer Oliver Lücke auf eine 6:0 Abwehr um, damit jetzt punktuell Glattbacher Rückraumspieler zu Fehlern gezwungen werden sollten. Wenn doch mal die Abwehr das Nachsehen hatte, konnte der bärenstarke Florian Zeising von den Glattbachern selten überwunden werden.
Dieser Abwehrschachzug stellte sich als genial heraus. Nun gab es nur noch eine Mannschaft die spielte. Zumal jetzt alles klappte, sogar ein untrainierter Kempatrick fand seinen krönenden Abschluss. Eine „Vorentscheidung“ gelang dem Geburtstagskind Lukas Schröbel, der eine Sekunde vor der Pause erfolgreich den Ball im Netz versenkte (18:10).
Trotz der deutlichen Führung ließen die Gastgeber im zweiten Abschnitt nicht locker, immer wieder angetrieben von treffsicheren Moritz Kaczmarek, der ein riesiges Spiel mit am Ende 17 Toren machte!
Zum Schluss stand ein 40:22 auf der Anzeigetafel.
 
Ein Satz war nach dem Spiel sehr oft zu hören: „Qualität ist besser wie Quantität“. Die Verantwortlichen der MSG könnten jeden der acht zu Verfügung stehenden Spieler nur in höchsten Tönen loben, auch wenn sich alle wünschen, das die prekäre Personalsituation endlich ein Ende haben wird.     
                                 
Es spielten: Zeising, Arnold(1), Schröbel(2), Tröller(6), Dambach(6), Wagner(5), Kaczmarek(17) und Lebherz(3)

3. Liga kompakt - Oststaffel auf Handball-World

11.10.2017 13:14 Uhr - 3. Liga Ost - noa

Leutershausen kassiert schmerzliche Niederlage, Großsachsen klettert

Am siebten Spieltag der 3. Liga Ost überraschte der Northeimer HC erneut. Dem Favoriten und Tabellenführer SG Leutershausen zeigte der Aufsteiger klar die Grenzen auf und hat wieder direkten Kontakt zur Tabellenspitze. Dort rangiert zwar weiterhin Leutershausen, doch zahlreche Mannschaften sind in Reichweite. Währenddessen kämpfte sich der TV Germania Großsachsen aus dem Tabellenkeller in die obere Tabellenhälfte. Die MSG Groß-Bieberau/Modau kletterte um drei Plätze.

MSG-Fans aufgepasst: Freitag ist Derby in Nieder-Roden

Am kommenden Wochenende kommt es zum nächsten Derby für die MSG Falken. Bereits am Freitag (13. Oktober) müssen die Spieler von  Trainer Thorsten Schmid um 20 Uhr bei der HSG Nieder-Roden antreten, die toll in die Saison gestartet waren, jetzt aber auch schon einige Niederlagen hinnehmen mussten. Will man in Nieder-Roden einen Punktgewinn feiern, muss aber Falken-Seite aber alles passen. (pfl)

Eintracht Baunatal kassiert 21:28-Pleite gegen MSG Groß-Bieberau/Modau

HNA – Bericht:

 

3. Handball-Liga: Baunataler Serie findet jähes Ende 

 

Bieberau. Nach zuletzt drei Siegen in Folge musste Handball-Drittligist GSV Eintracht Baunatal wieder eine Niederlage hinnehmen.

Bei der MSG Groß-Bieberau/Modau verlor die Mannschaft von Trainer Mirko Jaissle 21:28 (10:12). „Uns hat besonders in der zweiten Halbzeit die Durchschlagskraft in der Offensive gefehlt“, erklärte Co-Trainer Dennis Weinrich kurz nach der Partie. Diese Tatsache war aber nicht der einzige Grund für das jähe Ende der Erfolgsserie: „Insgesamt haben wir zu viele Bälle leichtfertig verworfen und sind zu statisch aufgetreten.“ Dabei lief es für die VW-Städter in Halbzeit eins eigentlich ganz gut. Die Deckungsarbeit stimmte und mit dem Positionsangriff konnte Coach Mirko Jaissle ebenfalls zufrieden sein. Zur Pause lagen die Großenritter lediglich mit zwei Toren in Rückstand.

Nach dem Seitenwechsel und mit zunehmender Spieldauer ließen aber die Kräfte und die Konzentration nach. Das sollte noch zum Problem werden. Denn: Die Baunataler Bank war überschaubar bestückt – Wechseloptionen hatte Jaissle nicht allzu viele. Im weiteren Verlauf schlichen sich immer mehr unnötige Fehler ins Spiel der Eintracht, die die Gastgeber eiskalt nutzten. Besonders zwischen der 40. und 50. Spielminute verlor die Jaissle-Sieben den Zugriff auf das Spiel.

In dieser Phase entschieden die Südhessen die Partie für sich und sorgten binnen kürzester Zeit für klare Verhältnisse. Aufseiten der Baunataler Eintracht waren Felix Geßner und Sven Vogel mit jeweils fünf Toren die treffsichersten Schützen. (rwx) Foto: Fischer Baunatal: Paar, Fuchs - Weiß 3, Rehberg 3, Rulff 1, Plümacher 1, Vogel 5/2, Geßner 5, Gabriel 3, Willrich

MSG-Aktuell: Starkes Spiel der MSG Falken gegen Baunatal bringt einen 28:21-Erfolg

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Die MSG Falken Groß-Bieberau finden so langsam den Anschluss an das Mittelfeld in der 3. Handballliga Ost. Nach einer ordentlichen Leistung kamen sie letztlich zu einem verdienten 28:21- Erfolg über den Tabellensiebten GSV Baunatal. Im Heimspiel am ungewohnten Freitagabend gegen den Tabellensiebten aus Baunatal wollten die MSG Falken an den Erfolg im Derby gegen Gelnhausen anknüpfen. Dazu, das war den Bieberauern von Beginn an klar, musste eine starke Leistung her. Baunatal kam seit drei Spieltagen ungeschlagen und favorisiert in den Odenwald und wollte die Serie Bestand haben lassen. Somit war eine spannende Partie zu erwarten, die jedoch vor etwa 400 Zuschauern stattfand.  Vor 400 Zuschauern fanden die Spieler von Thorsten Schmid vor allem in der Abwehr schnell Zugriff, führten mit 7:3. Doch danach vertändelten sie etwas das Spiel und Baunatal kam heran, führte plötzlich mit 9:8 Toren. Schmid nahm eine Auszeit die sich positiv auswirkte. Zur Halbzeit führten die Falken mit 12:10-Toren. Nach der Halbzeit entwickelte sich zunächst ein nervöses Spiel, doch legten die MSG Falken vor, führten mit 20:15. Danach war das Spiel gelaufen und der Sieg nicht mehr in Gefahr. Bei den MSG Falken traf Robin Büttner mit acht Treffern am besten, und vor allem zeichnete sich im Tor Keeper Martin Juzbasic aus. (pfl)

 

 

Robin Büttner traf achtmal für die MSG Falken, davon einmal sicher vom Siebenmeterpunkt

 

Aufstellungen:

 

MSG Falken: Juzbasic, Khan, Büttner 8/1, Buschmann 5, Rivic, Lebherz, Weber 3, von Stein 2, Semmelroth 5, Batinovic 5, Dambach , F. Bauer

Trainer: Thorsten Schmid

GSV Baunatal: Paar, Fuchs, Weiß 3, Rehberg 3, Rulff 1, Plümacher 1, Vogel 5/2, Willrich, Geßner 5, Gabriel 3/1

Trainer: Mirko Jaissle

Siebenmeter: 1/1 - 4/2

Zeitstrafen:  3 - 2

Schiedsrichter:  Stefan Walter und Florian Weinig

Zuschauer: 400

Vor allem Tempo soll helfen

Dritte Bundesliga 06.10.2017

Von Bernd Kalkhof/ Darmstädter Echo

HANDBALL Handball-Drittligist Groß-Bieberau erwartet Eintracht Baunatal, ein erfahrenes Team mit starker Abwehr

SÜDHESSEN - Die Topvereine im südhessischen Handball haben am Wochenende viel vor. Drittligist MSG Bieberau/Modau will nach dem zweiten Saisonerfolg im Heimspiel gegen Eintracht Baunatal nachlegen. Zu Hause treten auch die Nachbarn in der Oberliga an: Während die SG Babenhausen gegen die HSG Wettenberg die Tabellenspitze verteidigt, hofft die MSG Groß-Umstadt gegen den TV Kirchzell auf die ersten Punkte.

Baunatal kommt mit eingespieltem Team

Drittligist MSG Bieberau/Modau ist nach dem zweiten Saisonsieg im sechsten Punktspiel beim TV Gelnhausen erstmal aus dem Gröbsten raus. Die Entwicklung des neuformierten Teams kann also in Ruhe weitergehen. Wenn man nebenbei eifrig Punkte sammelt, umso besser. Die nächste Möglichkeit auf Zählbares haben die Südhessen bereits an diesem Freitag (20 Uhr, Großsporthalle „Im Wesner“) gegen Eintracht Baunatal. Die Nordhessen, die in der vergangenen Spielzeit noch in der Dritten Liga West einsortiert waren, verfügen über eine eingespielte, erfahrene Mannschaft.

 

Vor heimischem Publikum spielt Groß-Bieberau/Modau (am Ball Lukas Bauer) am Freitagabend gegen Baunatal.	 Foto: Jürgen Pfliegensdörfer

 

Felix Geßner, Sven Vogel, Paul Gbur , Marvin Gabriel und Keeper Konstantin Paar haben alle bereits höherklassig gespielt. Trainer Mirko Jaissle hat mit seine Schützlingen bereits drei Saisonsiege eingefahren, womit der ehemalige Zweitligist recht zufrieden sein kann. Zuletzt gelang der Eintracht ein etwas glücklicher 26:25-Erfolg über die HSG Hanau. „Baunatal birgt besonders mit seiner Rückraumachse Plümacher, Gabriel und Gbur für viel Qualität. Das wird eine ganz schwierige Aufgabe“, ist sich Bieberaus Co-Trainer Oliver Lücke sicher.

Bei den Odenwäldern hat sich die prekäre Personallage nach der Rückkehr von Kapitän Till Buschmann entspannt. Mit dem Linkshänder hat sich auch die Defensive nochmals verstärkt. Zuletzt sank auch die hohe Fehlerquote. Zudem wurde die Wurfausbeute besser, die in den ersten Vergleichen das große Manko war. Mit viel Tempo will man dem Kontrahenten begegnen. Denn aus dem Positionsspiel ist die aggressive, bewegliche Abwehr der Gäste nur schwer zu knacken.

Neben dem Langzeitverletzten Dzuigas Jusys muss die MSG weiterhin auf Kris Jost verzichten. Der Allrounder wird Mitte Oktober an der Schulter operiert.

MSG Falken vor Heimspiel: Gelingt gegen Baunatal der nächste Erfolg?

Nach dem zweiten Saisonsieg sieht für das Team der MSG Falken die Welt nun doch deutlich freundlicher aus. Nachdem nun auch Till Buschmann wieder auflaufen konnte und bereits in Hanau zeigte, wie wichtig er ist, wurde er im Derby in Gelnhausen nicht nur fünffacher Torschütze, sondern vor allem der Stabilisator in der Abwehr. „Till hilft uns ungemein und es ist enorm wichtig, dass er wieder dabei sein kann“, zeigte sich Trainer Thorsten Schmid sehr erfreut, dass der Kapitän wieder an Bord ist. Gegen Gelnhausen stimmte die Abstimmung und vor allem Markus Semmelroth zeigt sich derzeit von seiner besten Seite. Ihm gelangen beim 29:27-Auswärtserfolg zehn Treffer. Vor allem sein letztes Tor sieben Sekunden vor Schluss, sicherte mit den Erfolg.

 

 

Jubelnde Groß-Bieberauer Handball, dass würde man sich auch nach dem Heimspiel gegen das starke Team aus Baunatal wünschen

 

Nun kommt es bereits am kommenden Freitag (6. Oktober, 20 Uhr) in der Großsporthalle zum nächsten Auftritt der MSG Falken vor eigenem Publikum. Nach zwei Niederlagen gegen Coburg und die SG Leutershausen, platzte daheim gegen Anhalt Bernburg der Knoten. Und man möchte unbedingt den dritten Sieg doch wird der gegen das wieder erstarkte Team aus Baunatal sicher sehr schwierig werden. Die Mannschaft von Mirko Jaissle zeigte vor allem zuhause gegen die HSG Nieder-Roden (27:23) und gegen die HSG Hanau (26:25) was in ihr steckt. In Grosswallstadt gelang den Baunatalern ein 27:26-Erfolg. Da kommt ein Team, dass seit drei Spieltagen ungeschlagen ist und auch in Groß-Bieberau seine Chance suchen wird. Die Gastgeber benötigen schon eine tadellose Leistung, um am Ende jubeln zu können. Die Partie beginnt zur ungewohnten Zeit am Freitag um 20 Uhr. (pfl)

MSG II: Viel Lob geerntet, aber nichts mitgenommen

Die MSG spielte am Sonntag in Kahl/Kleinostheim.

Vor dem Spiel war die Favoritenrolle klar verteilt, dennoch war der Glaube an einen Auswärtssieg vorhanden. Vielleicht konnte man dem Aufstiegskandidaten ein Bein stellen, damit wollten alle Bieberau/Modauer die Schmach vor einer Woche in Hanau vergessen machen. Hoch motiviert gingen beide Mannschaften ins Spiel, die Führung wechselte bis zur 24. Minute hin und her. Jetzt schaffte es die MSG noch einen Zahn zuzulegen, so dass man mit einem 4 Tore Vorsprung in die Halbzeitpause ging (14:18).

Besonders Moritz Kaczmarek fand immer wieder Lücken in der Kahler Abwehr. Auch die mahnenden Worte in der Pause von Trainer Oliver Lücke: „Wir müssen konzentriert bleiben und versuchen den Vorsprung zu behaupten“, blieben ungehört, denn es dauerte nur bis zur 37 Spielminute, bis Kahl den Ausgleich warf. Ab jetzt war es eine sehr ausgeglichene Partie. Keine der beiden Mannschaften schaffte es sich abzusetzen, sodass es bis zum letzten Angriff spannend blieb. Die 3. Liga Reserve kam trotz der noch 30 Sekunden Spielzeit und eines Timeout nicht mehr zum verdienten Ausgleich. Die Gastgeber verließen an diesem Abend als glückliche Sieger das Parkett (32:31). Aber allen Beteiligten waren sich nach dem Spiel einig: die Form geht nach oben.

Wenn wir Unterstützung aus der 1. Mannschaft erhalten, können wir jeden Gegner in der Landesliga schlagen.

Für die MSG spielten: Arnold, Schröbel (3), Tröller (1), Dambach (5), Rivic (5), Kaczmarek (11), Löffler (1), Lebherz (5), Zeising und Trummer