NEWS-TICKER +++ Die naechsten Spiele: Northeimer HC - MSG I, Sonntag (25.) um 17 Uhr // TV Reinheim - MSG II, Samstag (24.) um 19 Uhr +++ NEWS-TICKER

Juzbasic hält Sieg fest

Dritte Bundesliga 26.03.2018/ Darmstädter Echo

 

DRITTE LIGA MSG Bieberau/Modau feiert 23:21-Erfolg in Northeim

GROSS-BIEBERAU - (kaf). Endlich ein Auswärtssieg. Handball-Drittligist MSG Bieberau/Modau schlug den Northeimer HC mit 23:21 (12:12). 25 Paraden von Torwart Martin Juzbasic gaben Rückhalt.

Ausgerechnet beim heimstarken Northeimer HC erarbeiteten sich die Odenwälder einen knappen, aber nicht unverdienten Auswärtssieg. Mit dem wichtigen Erfolg kletterten die Südhessen auf den siebten Tabellenrang. 24 Pluspunkte bilden ein gutes Polster für die verbleibenden Aufgaben.

Es war ein hartes Stück Arbeit am Sonntagnachmittag in Northeim. Der Aufsteiger hat eine gut eingespielte Mannschaft, die über eine robuste Abwehr verfügt. Die Südhessen verpatzten sogleich den Auftakt. „Wir waren am Anfang zu weit weg von den Gegenspielern. Das wurde aber mit der Zeit besser“, erklärte Thorsten Schmid. Der MSG-Trainer hatte allerdings auch besondere Hilfe. Martin Juzbasic wuchs mit jeder Spielminute zu einem unüberwindbaren Problem für die Niedersachsen.

Der MSG-Keeper war am Ende der Garant für den Sieg. 25 Paraden in einem Spiel, eine überragende Ausbeute. Dank Juzbasic gelang den Gästen mit dem Pausenpfiff der Ausgleich, ganz wichtig für das Selbstbewusstsein.

 

Mit Wiederanpfiff erwischte die MSG dann auch den besseren Start und ging nach 35 Minuten mit 14:12 in Führung. „Dann aber haben wir das Tempo noch mal angezogen und noch mehr riskiert“, lobte Schmidt seine Schützlinge. Nach 50 Minuten folgte mit dem 21:16 der Lohn für das Risiko. Northeim, angetrieben von seinem euphorischen Publikum, steckte nie auf, doch die MSG verwaltete den Fünf-Tore-Vorsprung mit viel Cleverness.

„Ich freue mich riesig über diesen Sieg. Wir können es auch wieder auswärts“, sagte Schmid nach zuvor drei Auswärtspleiten in Folge. Er lobte neben Juzbasic auch Michael Malik und Hrovje Batinovic, die jeweils eine Halbzeit lang wichtige Akzente setzten.

MSG: Juzbasic und Khan (im Tor), Malik 6/1, Büttner 5, Batinovic 8, Buschmann 2, Florian Bauer, Darren Weber 2, Semmelroth, Lucas Bauer, von Stein, Jusys, Rivic, Haupttorschützen Northeim: von Hermanni 4, Lange 4, Meer 3, Seekamp 3, Zeitstrafen: 3/3, Siebenmeter: 1/1 und 2/1, Zuschauer: 450.

Noch ist Bieberau/Modau nicht sicher

Dritte Bundesliga 23.03.2018/ Darmstädter Echo

 

HANDBALL Drittligist beim Tabellennachbarn Northeim / Babenhausen kann in Kleenheim befreit aufspielen

SÜDHESSEN - (kaf). Handball-Drittligist MSG Bieberau/Modau muss sich mächtig steigern, um beim heimstarken Aufsteiger Northeimer HC zu bestehen.

 

Mittelmaß reicht nicht in der Dritten Liga Ost. Die starke Staffel entwickelt sich in der Schlussphase der Saison zu einem echten Krimi. Die letzten fünf Teams stehen nahezu punktgleich am Tabellenende. Davor gibt es ein Polster von vier Zählern. Zu diesen immer noch bedrohten Teams gehört auch die MSG Bieberau/Modau, die mit 22 Zählern Tabellenzehnter ist. Einen Platz davor rangiert der Northeimer HC. Am Sonntag (17 Uhr, Schuhwallhalle) sind die Südhessen bei den heimstarken Niedersachsen gefordert.

Schon das Hinspiel war ein zäher Vergleich. Erst in den Schlussminuten gelang der MSG ein 25:22-Erfolg. Der Fokus der Vorbereitung lag auf der Defensivarbeit. Bei der für Trainer Thorsten Schmid unnötigen 27:33-Pleite in Bruchköbel enttäuschte vor allem die Abwehr. Ohne die Ballgewinne aus der erfolgreichen Defensivarbeit lassen sich keine Tempogegenstöße generieren. Eine Waffe, die den Odenwäldern enorm wichtig ist. Schließlich haben die Falken keinen ausgemachten Distanzwerfer in ihren Reihen.

Spiel am Sonntag in Northeim - mit starker Leistung Punktgewinn durchaus möglich

 

Das nächste Spiel führt die MSG Falken in der nun begonnenen finalen Phase der Saison am Sonntag zum Northeimer HC. Beide Teams stehen in der Tabelle nebeneinander, wobei der kommende Gegner einen Zähler mehr auf dem Konto hat. Nach der Niederlage im Derby bei der SG Bruchköbel sollten die MSG Falken in den kommenden Spielen noch einige Punkte holen, denn der Abstand zu den Abstiegsplätzen ist nach wie vor bedrohlich nahe. Das Hinspiel gegen Northeim gewannen die Schützlinge von Trainer Thorsten Schmid mit 25:22, doch bogen sie die Partie erst in den letzten fünf Minuten zu ihren Gunsten. Die Mannschaft von Trainer Carsten Barnkothe zeigte zuletzt vor allem beim Sieg in Leutershausen und daheim gegen Bad Blankenburg dass jederzeit mit ihr zu rechnen ist. Da bedarf es von Beginn an einer hochkonzentrierten Leistung. Sollten die Spieler um Kapitän Till Buschmann ihr Leistungsvermögen wie in der Partie gegen die HSG Nieder-Roden, als sie das beste Saisonspiel zeigten, abrufen können, ist ein Punktgewinn in Northeim keine Utopie. Aber es bedarf eben mehr als nur ein durchschnittliches Spiel. Die Partie am 25. März beginnt um 17 Uhr. (pfl)

MSG 2 – TuSpo Obernburg

Das Spiel gegen den Aufstiegsaspiranten aus Obernburg stand unter keinem guten Stern, lediglich vier Feldspieler der MSG – Reserve standen Trainer Wolf zur Verfügung. Die erste Mannschaft spielte zeitgleich in Bruchköbel und so wurde die Mannschaft mit drei Spielern aus der 3 Mannschaft aufgefüllt, vielen Dank für die Bereitschaft hierzu.
Obernburg begann Druckvoll und konnte sich schnell absetzen und so ahnten die Zuschauer schon schlimmes. Der Vorsprung über 2:6 wurde schnell auf 6:13 ausgebaut.
Doch eine tapfer kämpfende MSG 2 holte alles aus ihren Möglichkeiten raus und konnte zur Halbzeit auf 12:16 verkürzen.
Nach der Halbzeit keimte kurzzeitig Hoffnung auf nach dem 16:18 Anschluss, dass Spiel doch noch „drehen“ zu können. Doch Obernburg konnte zu jeder Zeit einen Zahn zulegen und spielte sich wieder eine sichere Führung heraus. So plätscherte das Spiel bis zum Endstand von 25:30 dahin.
Man muss resümieren das mit diesem Kader keine konkurrenzfähige Mannschaft in der Landesliga gestellt werden kann.
Die Mannschaft hat Kampfgeist und Wille bewiesen und hat sich nie aufgegeben, das muss hier nochmals lobend erwähnt werden.
Nächstes Wochenende geht es zum Nachbarn nach Reinheim, hier ist zu hoffen dass der Kader wieder ergänzt wird und wir uns auf ein spannendes Derby freuen können.

Spiel am Sonntag in Northeim - mit starker Leistung Punktgewinn durchaus möglich

Das nächste Spiel führt die MSG Falken in der nun begonnenen finalen Phase der Saison am Sonntag zum Northeimer HC. Beide Teams stehen in der Tabelle nebeneinander, wobei der kommende Gegner einen Zähler mehr auf dem Konto hat. Nach der Niederlage im Derby bei der SG Bruchköbel sollten die MSG Falken in den kommenden Spielen noch einige Punkte holen, denn der Abstand zu den Abstiegsplätzen ist nach wie vor bedrohlich nahe. Das Hinspiel gegen Northeim gewannen die Schützlinge von Trainer Thorsten Schmid mit 25:22, doch bogen sie die Partie erst in den letzten fünf Minuten zu ihren Gunsten. Die Mannschaft von Trainer Carsten Barnkothe zeigte zuletzt vor allem beim Sieg in Leutershausen und daheim gegen Bad Blankenburg dass jederzeit mit ihr zu rechnen ist. Da bedarf es von Beginn an einer hochkonzentrierten Leistung. Sollten die Spieler um Kapitän Till Buschmann ihr Leistungsvermögen wie in der Partie gegen die HSG Nieder-Roden, als sie das beste Saisonspiel zeigten, abrufen können, ist ein Punktgewinn in Northeim keine Utopie. Aber es bedarf eben mehr als nur ein durchschnittliches Spiel. Die Partie am 25. März beginnt um 17 Uhr. (pfl)

Bieberau findet keine Einstellung

Dritte Bundesliga 19.03.2018/ Darmstädter Echo

 

GROSS-BIEBERAU - (kaf). Was war da bloß los bei der MSG Bieberau/Modau? Der südhessische Handball-Drittligist quittierte bei der SG Bruchköbel eine unnötige 26:28 (11:132)-Niederlage. Nur eine Woche nach der Gala-Vorstellung beim 33:27-Erfolg über die HSG Nieder-Roden enttäuschte der Tabellenzehnte besonders in der zuvor so formidablen Defensive. „Wir haben keine Einstellung in der Abwehr gefunden. Gedanklich zu langsam und mit den Beinen zu spät“, haderte Thorsten Schmid mit der Vorstellung. Der MSG-Trainer nannte die fehlende Leidenschaft in der Deckung den Schlüssel für die Niederlage.

Denn ohne die vermehrten Ballgewinne hinten fehlte es den Südhessen an den wichtigen Toren aus der ersten und zweiten Angriffswelle. Nur in manchen Phasen stand die Abwehr, und schon lief es. Doch das gab es selten.

Aufholjagd geht am Ende ins Leere

Schon nach neun Minuten lagen die Gäste mit 2:6 im Hintertreffen. Bruchköbel spielte alles andere als sattelfest, aber der abstiegsbedrohte Aufsteiger ging in die Tiefe und nutzte die Freiräume in der MSG-Abwehr trefflich. Allen voran Milos Kreckovic und Jonas Heuer. So rannten die Südhessen auch nach der Pause permanent einem Rückstand hinterher. Beim 15:20 (49.) schien der Vergleich gelaufen. Doch Bruchköbel zeigte nun Nerven. Die MSG stellte die Abwehr auf 3-2-1 um und holte Tor um Tor auf. 28 Sekunden vor der Sirene traf Michael Malik zum 26:27. Doch Bruchköbel traf noch einmal.

„Aus meiner Sicht darfst du so ein Spiel niemals verlieren. Und unsere Aufgaben werden in den kommenden Wochen nicht leichter“, sagte Schmid mit Blick auf zwei weitere Auswärtsspiele in Folge und nur vier Zählern Vorsprung auf die Abstiegsränge.

MSG: Juzbasic und Khan (im Tor), Malik 4, Semmelroth , Büttner 8/3, Batinovic 7, Florian Bauer, Buschmann 1, Darren Weber 3, von Stein 3, Lucas Bauer, Rivic. Dambach, Jusys. Haupttorschützen SGB: Kreckovic 8/4, Heuer 5, Zeitstrafen: 3/3, Siebenmeter: 6/5 und 3/3, Zuschauer: 630.

Wiedersehen mit Tim Beckmann

16. März 2018/ Darmstädter Echo

HANDBALL Drittligist MSG Bieberau steht beim vom Ex-Spieler trainierten Neuling Bruchköbel in der Pflicht

GROSS-BIEBERAU - (kaf). Handball-Drittligist MSG Bieberau/Modau ist beim abstiegsbedrohten SG Bruchköbel in der Pflicht. Verschaffen sich die Falken endlich ein positives Punktekonto?

Nach dem 33:27-Erfolg über den Tabellenvierten HSG Nieder-Roden sprach MSG-Trainer Thorsten Schmid von der besten Saisonleistung seiner Mannschaft. Wie aus einem Guss präsentierten sich die Südhessen vor heimischem Publikum. Doch nun müssen die Südhessen am Sonntag (17 Uhr) in der Bruchköbeler Dreispitzhalle ihren Mann stehen.

Der Aufsteiger SG Bruchköbel steckt mitten im Abstiegskampf, hat als Tabellenvorletzter mit 16 Zählern aber noch alle Möglichkeiten, die Klasse zu halten. Der Druck ist freilich groß. Trainiert wird der Neuling von einem alten Bekannten. Tim Beckmann war zuletzt jahrelang für die Geschicke der MSG Groß-Umstadt verantwortlich. Als aktiver Spieler stand der Kreisläufer auch bei der TSG Groß-Bieberau unter Vertrag. Beckmann hat einen recht breiten Kader. Den Ergänzungsspielern fehlt es aber zumeist an der nötigen Durchschlagskraft. Der erfahrene Tegaday Ramos-Nuez leitet immer noch die Offensive auf dem Parkett, auch wenn er mittlerweile als Co-Trainer fungiert. Mit Sergej Zutic und Spielmacher Jonas Ulshöfer hat die SG weitere gefährliche Spieler in ihren Reihen. Vor zwei Wochen trotzte Bruchköbel dem Ligaprimus TV Großwallstadt zu Hause einen Zähler ab (20:20). Die Bieberauer sind also gewarnt.