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Sonntag führt der Weg zur SG Bruchköbel

Nach der Wohl besten Saisonleistung (Zitat Trainer Thorsten Schmid) haben die MSG Falken es erneut geschafft, ein ausgeglichenes Punktekonto vorweisen zu können. Beim tollen Auftritt gegen das enorm starke Team der HSG Nieder-Roden belohnten sich die Schmid-Schützlinge mit einem 33:27-Erfolg und stehen acht Spieltage vor Saisonschluss auf dem achten Tabellenplatz. Und es besteht die Möglichkeit, erstmals in dieser Saison ein positives Punktekonto aufweisen zu können. Doch dazu bedarf es bei der SG Bruchköbel eines ebenso starken Auftritts wie zu Hause gegen Hanau, Gelnhausen oder zuletzt Nieder-Roden. Die MSG Falken stehen ohnehin nun vor drei Auswärtsaufgaben und sind erst am 7. April daheim gegen den TV Germanin Großsachsen wieder Gastgeber. Die Aufgabe gegen Bruchköbel wird keinesfalls einfach, denn die Mannschaft von Trainer Tim Beckmann, ehemals Kreisläufer bei den Groß-Bieberauer Handballern und langjähriger Trainer in Groß-Umstadt, wird alles daran setzen, die herbe 21:32-Niederlage aus dem Hinspiel vergessen zu machen. Sein Team steht voll und ganz als Tabellenvorletzter unter Druck, fühlt sich aber längst nicht abgeschlagen. Da wird sich ein Spiel entwickeln, dass von Zweikampfverhalten geprägt sein wird. Da darf sich man sich auch nicht davon blenden lassen, dass die SG zuletzt gegen die HSG Hanau ordentlich gerupft wurde und die Partie mit 15:25 verlor. Die Partie in der Dreispitzhalle in Bruchköbel beginnt am Sonntag, 18. März um 17 Uhr. Und der Weg nach Bruchköbel ist nicht sonderlich weit für die Fans der MSG Falken. (pfl)  

Den Falken gelingt fast alles

Dritte Bundesliga 12.03.2018

Von Bernd Kalkhof/ Darmstädter Echo

DRITTE LIGA Torhüter Saad Khan wächst beim 33:27 gegen Nieder-Roden über sich hinaus

GROSS-BIEBERAU - Eine eindrucksvolle Revanche gelang der MSG Bieberau/Modau am Freitagabend in der Dritten Handball-Bundesliga beim 33:27 (19:13)-Erfolg über die favorisierte HSG Nieder-Roden: Die hochgehandelte HSG bekam vor 650 Zuschauern eine Lehrstunde in Sachen Effektivität und Zielstrebigkeit. Denn während den Rodgauern so gut wie gar nichts gelang, hatten die Odenwälder in beinahe allen Aktionen ein glückliches Händchen.

Bereits vor dem brisanten Vergleich herrschte Unruhe bei den südhessischen Konkurrenten. Denn beide hatten den Ausfall eines Schlüsselspielers zu beklagen. Doch während Nieder-Rodens Abwehrspezialist Tim Henkel an allen Ecken und Enden fehlte, machte sich der Ausfall des grippe-erkrankten Stammkeepers Martin Juzbasic bei der MSG Bieberau/Modau kaum bemerkbar. Ersatzmann Saad Khan wuchs an diesem Abend über sich hinaus und entschärfte reihenweise gute Chancen der Gäste. Das 22-jährige Eigengewächs steigerte sich mit jeder Minute.

„Der Trainer hat mich gut auf den Gegner vorbereitet, und ich bin richtig gut ins Spiel gekommen“, verriet Khan nach der Partie. Keine Spur von Nervosität bei dem jungen Studenten. Was bestimmt auch mit dem formidablen Auftakt des Derbys zu tun gehabt hatte.

Drei Minuten und elf Sekunden war das Spiel alt, da hatte Bieberaus Linksaußen Hrvoje Batinovic bereits viermal eingenetzt. Die komfortable 4:0-Führung sorgte für große Spiellaune bei den Südhessen, denen anschließend so gut wie alles gelang. Beinahe jeder Wurf fand den Weg ins Gästetor, auch weil beide HSG-Keeper überhaupt nicht in die Partie fanden.

 

Mannschaft setzt Schmids Taktik perfekt um

Zwar konnte die HSG nach zwölf Minuten auf 5:7 verkürzen, doch die beherzte Defensivarbeit des Falken-Mittelblocks um Florian Bauer, Michael Malik und Till Buschmann sorgte weiter für ein Übergewicht der Odenwälder. So kamen die Gastgeber zu einfachen Toren durch eine erfolgreiche Vorwärtsbewegung.

Aus dem Positionsspiel war die MSG ebenfalls erfolgreich. Immer wieder wurde Nieder-Rodens Abwehr durch überfallartige Einläufe der Außenspieler aus dem Konzept gebracht. Ein klare taktische Anweisung, die Erfolg hatte.

„Natürlich hatten wir bei einigen Abschlüssen echt Glück, aber das haben wir uns durch unseren Einsatz und die Umsetzung der Vorgaben auch verdient“, bilanzierte Till Buschmann eine äußerst gelungene Darbietung. Der Mannschaftskapitän freute sich über die geglückte Revanche. „Wir hatten noch etwas gut zu machen, gerade nach der hohen Hinspiel-Niederlage und dem schwachen Auftritt vor zwei Wochen in Leuterhausen“, sagte Buschmann.

Trainer Thorsten Schmid hatte den Erfolg mit seinen taktischen Vorgaben initiiert. Dass seine Schützlinge diese aber so erfolgreich umsetzten, damit hatte der Übungsleiter auch nicht gerechnet. „Sie haben wirklich alle Vorgaben auf die Platte gebracht. Es lief wie am Schnürchen“, sprach Schmid seinem Ensemble ein großes Kompliment aus.

Falken MSG Groß-Bieberau II verlieren gegen die SG Egelsbach

Am vergangen Sonntag empfingen die Falken die SG Egelsbach in der Ballsporthalle  und Unterlagen Am Ende knapp mit 28.29 (16:13). Im Gegensatz zum Wochenende vorher, konnte  Trainer Andreas Wolf wieder auf die Spieler der ersten Mannschaft zurückgreifen, allerdings musste man verletzungsbedingt auf Spielmacher Moritz Kaczmarek verzichten. Man kam schlecht ins Spiel und musste in der Anfangsviertelstunde direkt einen zwei bis drei Tore Rückstand hinterher laufen. Ab dann fand die Mannschaft besser ins Spiel und konnte Egelsbach zu Fehlern im Angriff zwingen und vorne selbst zu Treffern zu kommen und sich bis zur Halbzeit mit 3 Toren (16:13) absetzen. Der Start in den zweiten Durchgang ähnelte dem  der Ersten, die Abwehr schaffte es nicht den Egelsbacher Rückraum in den Griff zu bekommen.  Mit dem 20:20 in der 44 Minute hatte die SG wieder  ausgeglichen. Keine Mannschaft schaffte es, sich  abzusetzen. In Unterzahl konnte man in den letzten beiden Angriffen, mit einem sehr schnell gehoben Arm der Unparteiischen, kein Tor erzielen und so musste man sich letztendlich, zum zweiten Mal in dieser Saison, der SG Egelsbach mit einem Tor,  beim Endstand von 28:29, geschlagen geben.

33:27 - Revanche geglückt

MSG Falken gehen im Rückspiel gegen Nieder-Roden als Derbysieger vom Platz


In der Großsporthalle gab es für die Baggerseepiraten nichts zu erbeuten: Mit einem 33:27-Sieg gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden hat die MSG Groß-Bieberau/Modau sich am Abend für die deutliche Niederlage aus dem Hinspiel revanchiert.

 

680 Zuschauer sahen ein Südhessen-Derby, in dem die Hausherren die Gäste stets im Griff hatten. Nach 4 Minuten stand es 4:0 für unsere Falken und der HSG sollte es nicht mehr gelingen, auch nur einmal auszugleichen oder gar in Führung zu gehen. Bereits der 19:13-Vorsprung zur Halbzeit zeigte deutlich, in welch unterschiedlicher Verfassung sich die Mannschaften präsentierten.

 

Knackpunkt des Spiels war Nieder-Rodens überraschend zahme Defensive. Dadurch ergaben sich viele Möglichkeiten, die die Falken dankend annahmen. Hrvoje Batinovic mit 9 und Robin Büttner mit 8 Treffern waren die treffsichersten Spieler auf Seiten der Gastgeber. (ts)

 

# Name Position Tore 7m V 2min D/D+B
16 Khan, Saad   0 0/0   0  
95 Zeising, Florian   0 0/0   0  
2 Bauer, Florian   0 0/0 x 0  
6 Malik, Michael   4 2/1   2  
7 Büttner, Robin   8 3/3   0  
9 Bauer, Lucas   0 0/0   0  
11 Buschmann, Till   4 0/0 x 1  
13 Weber, Ian   1 0/0   0  
17 Rivic, David   0 0/0   1  
24 Weber, Darren   3 0/0   0  
37 von Stein, Benjamin   2 0/0   0  
77 Semmelroth, Markus   2 0/0   0  
96 Batinovic, Hrvoje   9 0/0 x 1  
98 Dambach, Jonas   0 0/0   0  
OA Jost, Kris   0 0/0   0  
OB Schmid, Thorsten   0 0/0   0  
OC Jansen, Harald   0 0/0   0  
OD Schellhaas, Sebastian   0 0/0   0

 

Schiedsrichter: Homa / Mehl

Ein Derby, das Spannung garantiert

Dritte Bundesliga 09.03.2018

Von Bernd Kalkhof/ Darmstädter Echo

HANDBALL Drittligist Bieberau/Modau erwartet Nieder-Roden / Dramatik pur in der vergangenen Saison

GROSS-BIEBERAU - Wenn die MSG Bieberau/Modau und die HSG Nieder-Roden aufeinandertreffen, ist Spannung garantiert. Am Freitagabend (20 Uhr) ist es in der Großsporthalle „Im Wesner“ wieder so weit. Auch wenn die Gäste in der Tabelle deutlich besser platziert sind als die Falken, ist ein Vergleich auf Augenhöhe zu erwarten.

„Alle Spiele gegen Nieder-Roden waren immer spannend und eng“, erinnert sich Till Buschmann. Der Mannschaftskapitän der MSG spielt seit sieben Jahren in der Dritten Liga, es ist für den 26 Jahre alten Master-Studenten das zwölfte Aufeinandertreffen. Stets waren es Kleinigkeiten, die ausschlaggebend für Erfolg oder Niederlage waren. Kaum zu toppen war dabei die letzte Saison. Darren Weber traf in Nieder-Roden vier Sekunden vor dem Abpfiff zum 30:29, Michael Weidinger machte es im Rückspiel noch spannender: Der Rodgauer Rückraumspieler netzte quasi mit dem Schlusspfiff zur 26:25-Revanche ein.

Der Derbyerfolg wäre wichtig für die Odenwälder, die als Tabellenzehnter nur vier Zähler von den Abstiegsrängen entfernt sind. Auch wenn Till Buschmann keine Bedenken wegen des Klassenerhalts hat: „Wir wissen, dass wir genügend Qualität haben, um uns da unten rauszuhalten“, gibt sich der Kapitän selbstbewusst.

In den beiden letzten Derbys gegen Hanau und Gelnhausen sammelte die MSG eifrig Zähler, Nieder-Roden ist aber eine andere Hausnummer. Das Team von Trainer Jan Redmann hat sich erneut in der Spitzengruppe etabliert. Prunkstück der Rodgauer ist die sehr bewegliche, aggressive 3-2-1-Abwehr mit den bärenstarken Defensivspezialisten Michael Weidinger und Tim Henkel. Zudem besitzt die HSG mit Marco Rhein einen der besten Torhüter der Liga.

Eine gewisse Abschlussphopie gegen Rhein weist Buschmann aber von sich. „Beide Teams haben sehr gute Torhüter. Das wird sich nicht viel nehmen“, sagt der Bessunger. Mit voller Bank wird man dem Kontrahenten entgegentreten. Auch die ungewöhnliche Anwurfzeit am Freitagabend stellt für den Linkshänder kein Problem dar. „Man muss rechtzeitig zu Hause sein, dass man noch ein wenig abschalten kann“, lautet das Rezept des Kapitäns.

Derby am Freitag: Zwei Punkte gegen die HSG Nieder-Roden wären so wichtig

Zwei Siegen in den Derby gegen die HSG Hanau (24:19) und den TV Gelnhausen (31:29) brachten für die MSG Falken den Anschluss ans Mittelfeld der Tabelle der Dritten Handballbundesliga Ost. Ein ziemlich deprimierender  Auftritt bei der SG Leutershausen brachte eine 27:19-Niederlage und die Art und Weise wie die Mannschaft sich dort präsentierte, sollte eigentlich der Vergangenheit angehören. Dabei mussten die Gastgeber als Tabellenzweiter nicht einmal annähernd ihr gesamtes Können abrufen, so teilnahmslos wirkte der Auftritt der Gäste. Doch das ist jetzt alles Vergangenheit. Am Freitagabend steht in der Großsporthalle ein weiteres Derby an. Die HSG Nieder-Roden, zuletzt siegreich gegen die HSG Hanau, zeigt sich in Groß-Bieberau und da kommt ein Kaliber auf die MSG Falken zu, das es in sich hat. Schmerzlich mussten die Schützlinge von Trainer Thorsten Schmid dies bereits im Hinspiel erfahren, als nichts zusammenlief und man am Ende mit 19:30 bei der HSG richtig vorgeführt wurde. Das soll im Heimspiel ganz anders werden. Das die Nieder-Röder durchaus schlagbar sind zeigten zuletzt die Akteure des GSV Eintracht Baunatal auf, die völlig überraschend mit einem 26:24-Erfolg die Punkte mit nach Oberhessen nahm. Um gegen Nieder-Roden etwas Zählbares zu erreichen gibt es viele Ansätze. Zuerst müssen die Bieberauer einmal ihre offensichtlichen Abschlussängste gegen Keeper Marco Rhein ablegen. Zugegeben, da steht ein Mann allererster Güte im Kasten des  Gegners, aber auch wir verfügen mit Martin Juzbasic und Saad Khan über ein vorzeigefähiges Keepergespann. Wenn es gelingen sollten, die Kreise von Michael Weidinger, Timo Kaiser und Co etwas zu kontrollieren, sollte doch gegen den derzeitigen Tabellenvierten etwas möglich sein. Da gilt es jedoch von Beginn an voll dagegenzuhalten.

Die Partie gegen die HSG Nieder-Roden beginnt am Freitag, 9. März, um 20 Uhr in der Großsporthalle. (pfl)

Leblos in Leutershausen

Dritte Bundesliga 26.02.2018

Von Bernd Kalkhof/ Darmstädter Echo

HANDBALL Bieberau/Modau mangelt es an Leidenschaft beim 19:27 gegen den Tabellendritten

LEUTERSHAUSEN - Die MSG Groß-Bieberau/Modau lässt im Drittliga-Derby bei der SG Leutershausen die nötige Leidenschaft vermissen. Eine leblose Vorstellung führt zu einer verdienten 19:27 (9:14)-Niederlage gegen einen motivierten und zielstrebigen Kontrahenten.

„Wir haben über 60 Minuten zu wenig investiert und keinen Zugriff bekommen. In Sachen Emotionen und Leidenschaft war uns Leutershausen eindeutig überlegen“, tadelte Thorsten Schmid sein Team nach der mauen Vorstellung. Dabei hatten sich die Odenwälder viel mehr vorgenommen, wollten gegen einen favorisierten Konkurrenten ohne Druck aufspielen. Doch schon nach sieben Minuten stand es 0:5, ehe sich die Südhessen etwas besser zurechtfanden. Der Anschluss zum 5:7 erwies sich als Strohfeuer, denn die in den letzten Wochen so sattelfeste Abwehr ließ zu viele Räume.

Davon profitierte besonders Leutershausens Neuzugang Maximilian Rolka. Fast im Alleingang sorgte der Rückraumspieler für einen 5:12-Rückstand, von dem sich die Odenwälder nicht mehr erholen sollten. Denn auch im zweiten Durchgang fehlte der Abwehr der nötige Zugriff, entsprechend konnten die Falken auch keine Gegenstoßtore verbuchen. Und im Positionsspiel stellte Leutershauen einen ordentlichen Mittelblock.

Überhaupt verlief die zweite Hälfte relativ unspektakulär. Beiden Teams fehlten in der Offensive die nötigen Ideen, beide Teams wirkten im Abschluss verhaltener. Dann trieb SGL-Coach Marc Nagel seine Spieler nach einer Auszeit wieder an. Leutershausen enteilte Mitte der zweiten Halbzeit auf 21:14.

 

Thorsten Schmid versuchte ebenfalls mit einer Auszeit, der Niederlage entgegenzuwirken. Doch die emotionale Ansprache verpuffte, es fehlte den Falken wohl einfach auch am nötigen Glauben, an der Bergstraße etwas reißen zu können. So blieben die Kräfteverhältnisse einseitig, selbst als der Gastgeber seine zweite Garnitur auf das Parkett brachte. Leutershausen untermauerte seinen guten zweiten Tabellenrang mit einer konzentrierten Leistung, während die MSG auf den achten Rang abrutschte.

MSG: Juzbasic und Khan (im Tor), Malik 6, Semmelroth 4, Florian Bauer 1, Büttner 3/2, Lucas Bauer 1, Buschmann 1, Rivic 1, Weber 1, Ahrensmeier, von Stein, Batinovic 1, Dambach, Haupttorschützen SGL: Rolka 7, Felix Jäger 6, Ruß 6, Zeitstrafen: 2/3, Disqualifikation Florian Bauer 45.dritte Zeitstrafe, Siebenmeter: 1/0 und 2/2, Zuschauer: 380.

Auftritt in Leutershausen: Ernüchternde Leistung wird mit 19:27-Niederlage "belohnt"

Eine äußerst schwache Vorstellung boten die MSG Falken im Derby gegen die SG Leutershausen. Bei der 19:27-Niederlage in der Hirschberger Heinrich-Beck-Halle wusste kein Akteur zu überzeugen und letztlich blieb man über die gesamte Spielzeit chancenlos. Dabei war mit deutlich höheren Erwartungen nach Leutershausen gefahren und auch die annähernd 100 mitgereisten Fans hatten von ihrer Mannschaft deutlich mehr erwartet. Die Anfangsphase verschliefen die MSG Falken komplett und bereits nach neun Minuten lag man mit 1:6 hinten. Das lag vor allem an der immensen Offensivschwäche, als man auch die besten Möglichkeiten nicht im Tor der SGL unterbrachte und Alexander Hübe förmlich warmschoss. In der Folgezeit fing man sich endlich, und beim Zwischenstand von 5:7 schienen die MSG Falken wieder dran. Doch dann nahm sich die Mannschaft die nächste Auszeit und lud die Gastgeber förmlich dazu ein, davonzuziehen.  Zur Halbzeit führte der jetzige Tabellenzweite mit 14:9. Auch im zweiten Abschnitt änderte sich nur wenig. Die Falken produzierten einfach zu viele Fehler und auch aus den besten Positionen erzielte man keine Treffer. Das reicht einfach gegen solch eine clevere Mannschaft wie die SG Leutershausen nicht aus und am Ende stand nach einer teilweise indiskutablen Leistung die 19:27-Niederlage fest. Schade, denn auch die SGL hatte nicht ihren allerbesten Tag und es wäre mit einer guten Leistung deutlich mehr drin gewesen.  Am kommenden Wochenende sind die Falken ohne Spiel, dann folgt die schwere Aufgabe zuhause gegen die HSG Nieder-Roden. (pfl)

 

 

Ausgerutscht: MSG Falken verlieren bei der SG Leutershausen mit 19:27 und boten über weite Strecken eine ernüchternde Leistung.

Bieberau mit Respekt nach Leutershausen

Dritte Bundesliga 23.02.2018

 

Von Bernd Kalkhof/ Darmstädter Echo

DRITTE LIGA MSG-Trainer Schmid warnt vor der Bergsträßer Heimstärke, will aber „etwas mitnehmen“

GROSS-BIEBERAU - Ohne Druck zum Derby in der Dritten Handball-Liga. Die MSG Groß-Bieberau/Modau nimmt die Außenseiterrolle gerne an, wenn es am Samstag zur heimstarken SG Leuterhausen geht.

 

Nach den beiden wichtigen Erfolgen in Hessen-Derbys gegen die HSG Hanau und den TV Gelnhausen ist bei der MSG Bieberau/Modau erst einmal Ruhe eingekehrt. Erneut haben die Falken (20:20 Punkte) nun die Möglichkeit, ein positives Punktekonto zu erreichen. Doch die kommende Aufgabe hat es in sich. Am Samstag (19 Uhr, Heinrich-Beck-Sporthalle) spielt das Team von Thorsten Schmid nämlich beim Tabellendritten SG Leutershausen. Vor der Saison noch als Titelkandidat gehandelt, beträgt der Rückstand der Bergsträßer auf Primus TV Großwallstadt bereits neun Zähler.

Die Nordbadener entschieden das Hinspiel in Groß-Bieberau für sich, es war aber eine enge Angelegenheit. Nun haben die Odenwälder in den letzten Monaten aber deutlich zugelegt, sowohl personell als auch spielerisch. Dennoch weiß man um die Stärken der Hirschberger. „Natürlich wollen wir was von der Bergstraße mitnehmen, aber das wird verdammt schwer“, sagt Schmid mit Respekt vor dem Gegner. Mit dem Halblinken Felix Jäger und Außen Niklas Ruß verfügt die SGL über treffsichere Werfer, die auch in der Zweiten Liga erfolgreich waren. Schmid warnt zudem vor der Heimstärke der Gastgeber. Von acht Partien wurden sechs gewonnen. Nur gegen den HSC Coburg II gab es eine überraschende Niederlage. Noch mehr schmerzte Leutershausen aber die Niederlage am letzten Wochenende bei Nachbar Großsachsen (23:24). Beide Vereine sind Ortsteile von Hirschberg, enger kann ein Derby geografisch gar nicht sein. Die Falken haben ihren kompletten Kader am Start und können gegen den schnell spielenden Kontrahenten aus dem Vollen schöpfen.