NEWS-TICKER +++ Die naechsten Spiele: MSG I - Northeimer HC, Samstag (23.12.) um 18 Uhr // MSG II - TV Buettelborn, Samstag (16.12.) um 19.30 Uhr in Ober-Ramstadt +++ NEWS-TICKER

MSG II gewinnt gegen Rodgau/Nd.-Roden mit 26:21

Leistungssteigerung in der zweiter Halbzeit
Mit den Worten „endlich ist die Scheiß Vorbereitung vorbei“ versuchte Trainer Oliver Lücke sein Team auf das Spiel einzuschwören und damit die durchwachsene Vorbereitungsphase vergessen zu machen. Dennoch gab es auch heute vor dem Spiel wieder eine Hiobsbotschaft für das Team, Neuzugang Thorben Löffler musste wegen einem Infekt absagen. Bei einem kleiner Kader sind die Verantwortlichen froh das die 1.und 2.Mannschaft eng miteinander verbunden ist, so dass heute Maik Lebherz, Julian Dambach und David Rivic die Landesliga Mannschaft zu unterstützen.

Aber es lief einfach nicht viel im Angriff und Abwehr in den ersten 30 Minuten zusammen, was aber auch kein Wunder war, denn die Mannschaft hat in dieser Formation nicht einmal zusammen trainiert, geschweige denn gespielt! Alleine dem Torhüter Matthias Trummer ist es mit seinen starken Paraden zu verdanken, das die 3.Liga Reserve nach schwachem Start überhaupt noch im Spiel blieb. Ein über das andere Mal kamen die Gäste aus Nieder Roden über ihre Gegenstöße zu einfachen Toren.

Nach der Halbzeitpause drehte die MSG, aber den Hahn auf und man zog, aus einer jetzt besser stehenden Abwehr, Tor um Tor davon. Im Angriff wurde jetzt sicher abgeschlossen, so dass der Sieg nicht mehr in Gefahr war.

 

MSG: Trummer, Zeising, Hofferbert 2, Arnold 1, Schröbel 2, Tröller, Dambach 2, Haas 1, Rivic 6, Wagner 4, Kaczmarek 2/1, Lebherz 6/5

Kempa-Trick krönt ersten Saisonsieg

Dritte Bundesliga 18.09.2017

 

DRITTE LIGA Erleichterung bei Groß-Bieberau/Modau / Stabile Abwehr bildet Basis für 31:22 gegen Bernburg

GROSS-BIEBERAU - (kaf). Nach drei frustrierenden Niederlagen gelang der MSG Bieberau/Modau gegen den SV Anhalt Bernburg der erste Befreiungsschlag. Nach dem hochverdienten 31:22 (16:7)-Heimsieg war allen Verantwortlichen anzusehen, dass die Erleichterung groß ist. Verdient hatte sich die Mannschaft den Erfolg mit einer leidenschaftlichen Vorstellung. Die starke Defensive um den bärenstarken Torwart Martin Juzbasic legte den Grundstein für den ersten Sieg im vierten Saisonspiel.

Über die beherzte Abwehrarbeit generierten die Odenwälder ihr Tempospiel und verschafften sich so viele leichte Tore. Ganz wichtig: Die Akteure in Schwarz-Gelb nutzten dieses Mal ihre Möglichkeiten und verschafften sich so frühzeitig einen komfortablen Vorsprung. Nach 20 Minuten stand es 11:5. Obwohl die Gäste anschließend besser aufkamen, brach das junge MSG-Team nicht ein – denn die Abwehr stand weiter stabil. Mit nur sieben Gegentreffern gingen die Bieberauer in die Halbzeitpause, das brachte zusätzliche Sicherheit.

 

Elf Treffer erzielte Lukas Bauer beim Heimsieg der MSG Falken Groß-Bieberau/Modau – den letzten per Kempa-Trick. 	Jürgen Pfliegensdörfer

 

Nach der Pause quittierte Bernburg gleich zwei Zeitstrafen, was den Gästen überhaupt nicht schmeckte. Es wurde hitziger auf dem Parkett. Nach dem 18:9 durch Benjamin von Stein kassierte die Gästebank eine weitere Zeitstrafe. Die MSG behielt in dieser Phase den Durchblick. Nach dem 19:9 stellte Bernburg die Abwehr um, versuchte sich in einer 4:2-Formation. Das bereitete den Südhessen Probleme, der junge Lukas Bauer ließ sich aber nicht beirren. Der Linkshänder erzielte das wichtige 24:17 und markierte insgesamt elf Treffer. Bernburg lief die Zeit davon, zudem schwanden die Kräfte. Routinier Florian Bauer sorgte mit dem 28:20 endgültig für klare Verhältnisse. Da waren die gut 400 Zuschauer bereits im Party-Modus. Die Feierlaune erhöhte sich mit einem sehenswerten Kempa-Tor von Lucas Bauer zum Abschluss.

„Bernburg hat so gespielt wie wir vor einer Woche in Bad Blankenburg. Du steigst aus dem Bus und liegst schon nach zehn Minuten haushoch zurück. Dann wird es verdammt schwer. Unsere Mannschaft wollte den Sieg dann einfach mehr“, analysierte MSG-Manager Georg Gaydoul. Und er fügte an: „Wir sind nicht so schlecht, wie wir gemacht werden. Wenn Till Buschmann und Kris Jost zurückkommen, sind wir absolut konkurrenzfähig.“

MSG: Juzbasic, Khan, Büttner 3/1, L. Bauer 11, Rivic, Lebherz, Weber 3, Jost, von Stein 4, Semmelroth 6, Batinovic 2 , Dambach 1, Florian Bauer 1, Haupttorschützen Anhalt: Pulay 6/2, Richter 4/1, Marschall 3, Schneider 3, Zeitstrafen: 3 – 6, Siebenmeter: 3/1 und 4/3, Zuschauer: 400.

31:22-Erfolg der MSG Falken: Der Knoten platzt gegen Bernburg

"Aushilfe" Florian Bauer umjubelter Torschütze

 

Aufopferungsvoll und leidenschaftlich kämpfte das Team der MSG Falken um erste Punkte. Gegen den Tabellenfünften Anhalt Bernburg befanden sich die Spieler von Trainer Torsten Schmid von Beginn an im Vorwärtsgang und über eine enorm starke Deckungsarbeit gelang in den ersten  Spielminuten eine Menge. Mit 11:5 führten die MSG Falken gegen die sehr stark eingeschätzten Bernburger nach 20 Spielminuten. Schon früh war deren Coach Hendrik Tuschy zu einer Auszeit gezwungen, denn über den sicheren Rückhalt Martin Juzbasic rollten viele schnelle Gegenzüge auf das Tor der Gäste. Und dieses Mal ließen die Jungs auch nicht nach. Selbst als die Gäste nach 23 Minuten näher herankamen, traf man immer wieder. Das war enorm wichtig und hielt die Spannung der Spieler hoch. Sehenswert das Zuspiel von Markus Semmelroth auf Benjamin von Stein, der zum 13:6 traf (24. Minute). Man traute seinen Augen nicht, aber nach 25 Spielminuten führten die MSG Falken mit 14:6. Unglaubliche neun Treffer Vorsprung hatte sich die Mannschaft bis zur Pause verdient herausgearbeitet. Es stand 16:7 und man hatte die Finger fest an den Punkten. Und eben nur sieben Treffer zugelassen. Solide Abwehrarbeit, ein Schlüssel im Spiel der Falken. Eine sehr gute Leistung der gesamten Mannschaft im ersten Abschnitt. Aber eins war allen in der Halle dennoch klar: Diese Partie ist noch nicht gelaufen.

Zu Beginn haderten die Gäste ein wenig mit dem Schiedsrichtergespann die nach wenigen Minuten bereits zwei Zeitstrafen ausgesprochen hatten. Und für die beiden gab es noch eine Menge zu tun. Nach dem 18:9 durch Benjamin von Stein, er konnte einen Abpraller vom Pfosten im zweiten Versuch verwerten, erhielt die Bank der Gäste ein Zeitstrafe. Kurz davor hatte Bernburgs Patrick Schneider den MSG-Außen Lucas Bauer "gefällt", doch den fälligen Siebenmeter knallte Darren Weber an die Latte. Egal, nach 40 Minuten führten die Bieberauer mit 19:9, da sollte doch nichts mehr schiefgehen. Doch Bernburg mobilisierte alle Kräfte und kam heran. Beim Stand von 22:15 (47. Spielminute) nahm Torsten Storm eine Auszeit um sein Team wieder auf Spur zu bringen. Die Gäste hatten längst auf eine 4:2-Deckung umgestellt, das brachte die MSG Falken in Verlegenheit.  Als Lukas Bauer, der beste Spieler auf dem Parkett, das 25:17 erzielte, war die Begegnung jedoch längst nicht gelaufen. Der einsame Trommler der Gäste hatte das Spiel noch längst nicht als verloren aufgegeben. Zwei Treffer von Markus Semmelroth in Serie brachten Beruhigung und nun durfte man an den Erfolg glauben. Was für eine Freude im Team, als Florian Bauer der Treffer zum 28:20 erzielte. Er hat ein Sonderlob verdient, denn er hielt den Abwehrverband zusammen und das hilft dem jungen Team ungemein. Der 30 Treffer war auch gleichzeitig der zehnte Treffer von Lukas Bauer. Am Ende siegten die Falken nach einem Kempa von Lukas Bauer mit 31:22 und holten damit die ersten Punkte. 

 

 

 

Schlitzohr Florian Bauer hilft dem Team aus und wurde heute mit einem Treffer für seine gute Leistung belohnt. Da kann man nur mit dem Auge zwinkern.

 

Aufstellungen:

 

MSG Falken: Juzbasic, Khan, Büttner 3/1, L. Bauer 11, Rivic, Lebherz, Weber 3, Jost, von Stein 4, Semmelroth 6, Batinovic 2 , Dambach 1, F. Bauer 1

Trainer: Thorsten Schmid

 

SV Anhalt Bernburg: Folchert, Link, Cieszynski 1, Pulay 6/2, Marschall 3, Kraft, Friedrich 1, Ackermann, Schneider 3, Heyer 1, Godon 1, Schulze 2, Richter 4/1

Trainer: Hendrik Tuschy

 

Siebenmeter: 3/1 - 4/3

 

Zeitstrafen:  3 - 6

 

Schiedsrichter: Frank Kraaz/ Tobias Lay

 

Zuschauer: 400

Kein passender Gast für erste Punkte

Dritte Bundesliga 15.09.2017/ Darmstädter Echo

 

HANDBALL MSG Groß-Bieberau/Modau gilt auch im Heimspiel gegen Anhalt Bernburg als Außenseiter

GROSS-BIEBERAU - (kaf). Drei Spiele, drei Niederlagen. Und auch der kommende Gegner SV Anhalt Bernburg, stellt eine kaum lösbare Aufgabe dar. Von einem besonderen Druck will Thorsten Schmid aber trotzdem nichts wissen. Der Trainer von Handball-Drittligist MSG Groß-Bieberau/Modau bleibt auch vor dem Heimspiel am Samstagabend (19 Uhr, Großsporthalle „Im Wesner“) gegen Bernburg gelassen. „Mit dem Personal, das uns derzeit im Training und im Spiel zur Verfügung steht, ist einfach nicht mehr drin“, ist sich der A-Lizenz-Inhaber sicher.

 

Seit langer Zeit wieder einmal Tabellenletzter

 

Dennoch ist es schon ein ungewohntes Bild, wenn der etwas erfolgsverwöhnte Falken-Anhänger auf die Tabelle schaut. Es ist lange her, dass die Südhessen den letzten Tabellenrang besetzten. Nimmt man die Niederlage gegen Tabellenführer SG Leutershausen heraus, bleiben mit dem HSC Coburg II und dem HSV Bad Blankenburg zwei Konkurrenten auf Augenhöhe. Doch in beiden Spielen fabrizierte das junge, neu zusammengestellte Team zu viele Fehler und schwache Abschlüsse. „Wir müssen akribisch weiterarbeiten, um die Qualität zu verbessern. Dann werden wir auch zeitnah die ersten Punkte mitnehmen“, ist Schmid von der Konkurrenzfähigkeit der Mannschaft überzeugt.

Ob das allerdings gegen den ambitionierten Gast aus Sachsen-Anhalt klappt, ist eher fraglich. Erstens besitzt Bernburg eine erfahrene Mannschaft, zweitens fehlen bei den Odenwäldern weiterhin Leistungsträger wie Till Buschmann oder Michael Malik. Kris Jost ist aufgrund hartnäckiger Beschwerden ebenfalls nur bedingt einsetzbar. Bernburg hingegen hat mit Kilian Kraft und Gabor Pulay zweitliga-erfahrene Rückraumspieler in den Reihen. Zudem gehört der Halblinke Steffen Cieszynski zu den Besten der Staffel. Die schnellen Außen komplettieren eine Spitzenmannschaft der Dritten Liga. „Bernburg besitzt eine enorm eingespielte Mannschaft, die den Ball schnell laufen lässt. Da muss bei uns schon alles passen, um da zu bestehen“, hat Schmid gehörigen Respekt vor den Gästen.

3. Liga kompakt auf Handball-World

12.09.2017 12:03 Uhr - 3. Liga Ost - noa

Oststaffel: Favorit Leutershausen setzt sich an die Spitze

 

 

Nach dem dritten Spieltag der 3. Liga Ost ist nur noch eine Mannschaft verlustpunktfrei. Die SG Leutershausen hat den guten Start genutzt und mit dem dritten Erfolg in Serie die alleinige Tabellenführung erobert. Der Zweitliga-Absteiger und Aufstiegsfavorit setzte sich am vergangenen Wochenende klar mit 28:22 gegen den HC Erlangen II durch. Der TV Großwallstadt kassierte gegen Gelnhausen seine erste Saisonniederlage, ebenso die HSG Rodgau Nieder-Roden. Zwei Mannschaften warten derweil weiterhin auf ihren ersten Punkt der neuen Saison.

MSG Falken am Samstag daheim gegen Anhalt Bernburg

Schwere Aufgabe für das Team von Torsten Schmid

 

Das gab es lange nicht bei den MSG Falken: Man ziert nach drei Spieltagen das Tabellenende der Dritten Handball-Bundesliga Ost. Nach den Auftaktniederlagen gegen Coburg und im Derby gegen die SG Leutershausen, zogen die Schützlinge von Trainer Torsten Schmid auch bei der HSG Bad Blankenburg den Kürzeren. Zugegeben, dass sieht auf den ersten Blick keinesfalls schön aus, aber sollte man sich dadurch auch nicht beunruhigen lassen. Die derzeitige Situation hat viele Gründe. Die Mannschaft hat gegenüber der letzten Saison, als man Tabellenfünfter werden konnte, ein völlig anderes Gesicht. Junge, aufbaufähige Spieler wurden verpflichtet und müssen vom Trainerteam zu einer Einheit geformt werden. Das ist nicht ganz so einfach wie man sich das vorstellt. Zudem hadert man zu Beginn dieser Saison ein wenig mit verletzten Spielern. Nach wie vor ist Till Buschmann nicht einsetzbar, Kris Jost spielt sichtbar eingeschränkt, Michael Malik absolviert ein Praktikum im Ausland. Noch ist die Saison jung und erst drei Spieltage sind absolviert.

Am kommenden Samstag steht die nächste Partie an. Nun gilt es vor eigenem Publikum gegen Anhalt Bernburg seine Chancen zu nutzen. Und die sind reichlich vorhanden. „Wir haben uns in den drei Spielen genügend Chancen herausgearbeitet, treffen aber einfach die Hütte nicht. Das müssen wir unbedingt abstellen. Wir müssen einfach besser abschließen, dann gewinnt die junge Mannschaft auch seine Spiele“, sieht der Trainer einen der Problemzonen bei den MSG Falken. Gegen Bernburg wird es enorm schwer werden. Das Team von Trainer Henrik Tuschy hat bereits vier Punkte auf dem Konto, gewann seine Heimspiele gegen Bad Neustadt und zuletzt gegen die HSG Hanau mit 30:27. Beim Auftritt in Grosswallstadt konnte die Mannschaft lange überzeugen, unterlag am Ende jedoch mit 28:31. Der Coach kann auf eine sehr erfahrene Mannschaft zurückgreifen. Um punkten zu können, benötigt das junge MSG-Team einen außergewöhnlich guten Tag.

Die Partie gegen den derzeitigen Tabellenfünften Bernburg beginnt am 16. September 2017 zur gewohnten Zeit um 19 Uhr in der Großsporthalle. (pfl)

Zu viele Fehler auch in Bad Blankenburg

Dritte Bundesliga 11.09.2017/ Darmstädter Echo

 

HANDBALL MSG Bieberau/Modau verliert das dritte Saisonspiel und steht punktlos am Tabellenende

BAD BLANKENBURG - (udo). Die MSG Groß-Bieberau/Modau ist mit der Hoffnung auf das erste Erfolgserlebnis nach Thüringen gefahren. Zurückgekehrt ist sie mit der dritten Niederlage im dritten Saisonspiel. Das 28:34 (12:16) setzte es beim HSV Bad Blankenburg und damit einer Mannschaft, die bis dahin ebenfalls null Punkte auf dem Konto hatte. Nun steht Groß-Bieberau/Modau am Tabellenende, mit der exakt gleichen bitteren Zwischenbilanz (0:6 Punkte und minus 13 Tore) wie Eintracht Baunatal als einziger ebenfalls noch punktloser Mannschaft der Dritten Liga.

Bessere Wurfquote ist nötig

Dritte Bundesliga 08.09.2017

 

Von Jürgen Pfliegensdörfer/ Darmstädter Echo

HANDBALL Groß-Bieberau trifft in Bad Blankenburg auf einen ebenfalls sieglosen Gegner

GROSS-BIEBERAU - Zwei Spieltage ist die Saison in der Dritten Handball-Liga Ost nun alt und noch steht die MSG Groß-Bieberau/Modau ohne Punkte da. In den bisherigen beiden Heimspielen gab es gegen Coburg und auch gegen die SG Leutershausen Niederlagen. Aber die Tendenz zeigt nach oben. Im Derby gegen den ehemaligen Zweitligisten von der Bergstraße spielte die MSG lange Zeit ordentlich mit, haderte aber mit einer schlechten Chancenverwertung.

Fortschritte waren gleichwohl zu erkennen: Vor allem Hrvoje Batinovic scheint angekommen zu sein. Dem Neuzugang gelangen acht Treffer, doch reichte das nicht aus. Am Sonntag reist die Mannschaft von Trainer Thorsten Schmid nach Bad Blankenburg und will dort mit einer weiteren Leistungssteigerung etwas Zählbares mit in den Odenwald nehmen.

 

Größeres Durchsetzungsvermögen im Angriff brauchen die Drittliga-Handballer der MSG Bieberau/Modau (rechts Darren Weber) im ersten Auswärtsspiel der Saison in Bad Blankenburg. 	Foto: Jürgen Pfliegensdörfer

 

 

 

Bad Blankenburg startete wie die Südhessen mit zwei Niederlagen. Zuhause musste man sich dem TV Großwallstadt geschlagen geben und in Hanau setzte es ein 22:27. Damit stehen die Thüringer einen Platz hinter Groß-Bieberau und ebenfalls unter Zugzwang. „Wir müssen einfach unsere Abschlussschwäche abstellen und zusehen, dass wir kontinuierlich über die gesamte Spielzeit druckvoll gegen Bad Blankenburg dagegenhalten. Und wir sollten die Phasen vermeiden, wo man plötzlich keine Tore mehr wirft und damit dem Gegner einen Lauf ermöglicht. Wenn uns das gelingt, können wir durchaus auch punkten. Man muss eben sehr geduldig mit dem jungen Team sein“, schätzt Oliver Lücke als Co-Trainer der MSG die Chancen ein.

Nach wie vor haben die Odenwälder einige verletzte Spieler zu beklagen. Das kann aber auch Ausrede sein. Immerhin stehen gestandene Akteure auf dem Spielfeld. Darren Weber, Robin Büttner, Markus Semmelroth, Benjamin von Stein oder Hrvoje Batinovic verfügen über genügend Erfahrung. „Zudem haben wir mit Florian Bauer und Maik Lebherz in der Abwehr ganz sicher eine sehr gute Variante zur Verfügung. Doch gewinnen kann man nur, wenn man die sich bietenden Chancen auch nutzt“, zeigt MSG-Coach Thorsten Schmid auf, wie man gegen Bad Blankenburg erfolgreich sein kann. Nach wie vor verletzt ist Till Buschmann, Lukas Bauer ist erkältet. Bei Kris Jost sieht es wieder besser aus. Sollte er mitwirken können, wäre das sicher eine Bereicherung für das Spiel der Odenwälder. Die Partie beginnt am Sonntag um 16.30 Uhr in der Guts-Muths-Sporthalle in Bad Blankenburg.

MSG Falken treten am Sonntag in Bad Blankenburg an

Zwei Spieltage ist die Saison nun alt und noch stehen die MSG Falken ohne Punkte da. In den bisherigen beiden Heimspielen gab es gegen Coburg und auch gegen die SG Leutershausen Niederlagen. Aber die Tendenz zeigt nach oben. Im Derby gegen den ehemaligen Zweitligisten spielten die Akteure lagen Zeit ordentlichen Handball doch eine schlechte Chancenverwertung war mit Grund für die Niederlage. Vor allem Hrvoje Batinovic scheint sehr gut angekommen zu sein. Ihm gelangen acht Treffer, doch reichte das leider nicht aus. Am kommenden Sonntag reisen die Schmid-Schützlinge nach Bad Blankenburg und mit einer erneuten Leistungssteigerung könnte man zumindest ein Pünktchen mit in den Odenwald nehmen. Man muss eben sehr geduldig sein, mit dem jungen Team das nach wie vor einige verletzte Spieler zu beklagen hat. Erst wenn man mit der kompletten Mannschaft antreten kann, ist eine echte Standortbestimmung möglich. (pfl)